Bungee-Jumping: Wieder stirbt eine Touristin in Spanien

Unfall in Spanien : Wieder stirbt eine Touristin beim Bungee-Jumping

Während in den französischen Alpen erneut ein deutscher Segelflieger tödlich verunglückt ist, ist in Spanien erneut eine junge Touristin beim Bungee-Jumping ums Leben gekommen.

Wie Medien am Dienstag unter Berufung auf die Behörden der Region Kantabrien im Norden des Landes berichteten, geschah der Unfall am Montagabend. Eine 17-jährige Niederländerin sei von einem Viadukt nahe der Stadt Cabezón de la Sal aus 40 Metern Höhe in ein trockenes Flussbett gestürzt. Die Ursache des Unfalls sei noch ungeklärt, hieß es.

Wie der Notdienst Kantabriens mitteilte, gehörte die Verunglückte zu einer Gruppe von vorwiegend ausländischen Erlebnisurlaubern. Beim Bungee-Jumping springt eine durch ein Gummiseil gesicherte Person von einem hohen Bauwerk aus kopfüber in die Tiefe.

Im Juli war eine 23 Jahre alte Britin beim Bungee-Springen in der Gemeinde Lanjarón in der südspanischen Provinz Granada gestorben. Die Behörden ermitteln. Es gehe unter anderem um die Länge und die Elastizität des von einer spanischen Bungee-Sprung-Firma bereitgestellten Seils, teilte die Polizei mit.

Deutscher stirbt in Frankreich

Zudem hat es in den französischen Alpen erneut ein tödliches Unglück mit einem deutschen Segelflieger gegeben. Der 32-Jährige kam nach Angaben der Staatsanwaltschaft der Alpenstadt Gap ums Leben, als sein Segelflugzeug am Dienstag im Gebiet der Gemeinde Embrun an einem Berg zerschellte. Ein Augenzeuge sah, wie der Einsitzer schnell an Höhe verlor und alarmierte die Rettungskräfte.

Die Absturzursache war zunächst unklar, die Behörden nahmen die Ermittlungen auf. Erst vor etwas über einer Woche war ebenfalls in den französischen Alpen ein Deutscher beim Absturz seines Segelflugzeugs ums Leben gekommen.

(dpa)
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