"Bucket List" von Kaileigh Fryer: Die Wünsche einer verstorbenen 19-Jährigen

Leute auf der ganzen Welt erfüllen "Bucket List" : Die Pläne einer verstorbenen 19-Jährigen

Ein besonderes Vermächtnis einer tödlich verunglückten 19-Jährigen inspiriert Menschen auf der ganzen Welt, bei verschiedenen Projekten aktiv zu werden. Sie wollen die Wunschliste von Kaileigh Fryer erfüllen.

Es war ein tragischer Tag für die Eltern von Kaileigh Fryer. Am 22. April mussten sie ihr 19-jähriges Kind zu Grabe tragen, das bei einem Autounfall wenige Wochen vorher ums Leben gekommen war.

Gleichzeitig war die Beerdigung der Auslöser für ein einmaliges Projekt. Die Eltern verteilten nach der Zeremonie die "Bucket List" von Kaileigh, also eine Wunschliste mit Dingen, die der Teenager zu Lebzeiten gemacht haben wollte. Nach ihrem Tod wurde der einfache Zettel in ihrem Tagebuch gefunden, 49 Dinge standen darin, die der 19-Jährigen zu Lebzeiten verwährt geblieben sind.

So wollte sie solch banale Sachen machen wie zwei Wochen in Folge um 6 Uhr aufstehen oder einen Baum pflanzen. Aber auch eine Pizza in Italien essen, ein Waisenhaus in Afrika gründen oder Fallschirmspringen ausprobieren.

Im Andenken an Kaileigh übernehmen das nun Freunde, Bekannte und selbst bis dato Unbekannte aus der ganzen Welt. Als die Facebook-Seite "In loving Memory of Kaileigh Fryer" nämlich ins Leben gerufen wurde, entwickelte das Projekt eine erstaunliche Eigendynamik.

Während Kaileighs Schwester anfing, Spanisch zu lernen, gingen andere auf eine Safari in Afrika oder schrieben ein Buch. Auch Deutsche machten bei dem Projekt mit, so lernte Hagen Schäfer kurzerhand surfen. Mittlerweile hat die Facebook-Gruppe über 7000 Anhänger — Zahl steigend.

Der vermutlich wichtigste Punkt ist "to make a difference", die Welt zu verändern. Zu Lebzeiten hat sie das tragischerweise nicht geschafft, dafür konnte sie das mit ihrer "Bucket List" postum erreichen.

Hier geht es zur Infostrecke: Das ist die "Bucket List" von Kaileigh Fryer

(cfk)
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