Britney Spears erwirkt Kontaktverbot gegen Ex-Vertrauten

Britney Spears erwirkt Kontaktverbot : Ex-Vertrauter muss 183 Meter Abstand halten

Der 44-Jährige Sam Lufti gehörte auf dem Höhepunkt ihrer Karriere zu dem engsten Vertrautenkreis der „Baby One More Time“- Interpretin. Er soll die Familie Spears mit Nachrichten belästigt haben.

Der Ex-Vertraute müsse sich mindestens rund 183 Meter von der Sängerin, ihren Eltern und ihren zwei Söhnen fernhalten, ordnete ein Richter am Mittwoch an. Zudem dürfe er Spears und ihre Verwandten nicht kontaktieren oder verunglimpfen. Die Maßnahme gelte bis zu einer Gerichtsanhörung zum Fall am 28. Mai, hieß es.

Im Antrag auf ein Kontaktverbot wird Lutfi vorgeworfen, die Familie mit Nachrichten belästigt, bedroht und in sozialen Medien verhöhnt zu haben. Lutfis Aktionen hätten ein schweres mentales Trauma in einer Zeit verursacht, in der Spears sich vom Stress rund um den Zustand ihres Vaters und ihrer Arbeit erhole, hieß es. Im Januar hatte die 38-Jährige ihre Karriere für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt, um sich um ihren kranken Vater zu kümmern.

Lutfi gibt an, seit 2009 keinen Kontakt zu Spears aufgenommen zu haben. Damals war auf deren Antrag eine vorangegangene einstweilige Verfügung erlassen worden. Lutfis Anwalt Marc zeigte sich enttäuscht über das Kontaktverbot und sah die in der Verfassung verbrieften Rechte seines Mandanten verletzt.

Lufti behauptet, bis zu ihrem öffentlichen Zusammenbruch im Jahr 2008 ihr Manager gewesen zu sein.

(dpa/jms)
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