Gedenkfeiern zum Day: Britischer Kriegsveteran türmt aus Altenheim in die Normandie

Gedenkfeiern zum Day : Britischer Kriegsveteran türmt aus Altenheim in die Normandie

Seine Pfleger hatten ihm eine Reise in die Normandie zum D-Day-Gedenken verboten - da machte sich ein 89-jähriger britischer Kriegsveteran kurzerhand allein auf den Weg nach Frankreich.

Wie der "Daily Telegraph" am Freitag berichtete, verließ der Mann am Donnerstagmorgen mit seinen Kriegsauszeichnungen unter dem Regenmantel sein Altersheim in Hove im Südosten von England.

Am Abend rief das Haus die Polizei, die die gesamte Gegend sowie Krankenhäuser, Bus- und Taxiunternehmen abgraste - vergeblich.

Am späten Donnerstagabend erhielt das Pflegeheim in Hove dann einen Anruf von einem etwas jüngeren Kriegsveteran aus dem benachbarten Brighton.

Dort hatte sich der getürmte 89-Jährige gemeinsam mit alten Kameraden in einen Bus nach Frankreich gesetzt, um zum Gedenken an die Alliierten-Landung 1944 in der Normandie zu fahren.

Ein Polizeisprecher sagte dazu, er sei froh, dass es dem 89-Jährigen gut gehe und "seine Freunde dafür sorgen werden, dass er sicher nach Hove zurückkehrt".

(DEU)
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