Basejumper springen aus KL Tower zu Swimming-Pool-Party

Spektakuläre Bilder aus Kuala Lumpur : Basejumper springen aus KL Tower zu Pool-Party

Die Aussicht ist spektakulär: Vom als KL Tower bekannten Menara Kuala Lumpur, dem höchsten Fernsehturm Malaysias und dem siebthöchsten der Welt, haben drei Basejumper eine atemberaubende Sicht. Die genießen sie aber nur kurz – um von einer Plattform des Turms zu einer Pool-Party zu springen.

Die Aussicht ist spektakulär: Vom als KL Tower bekannten Menara Kuala Lumpur, dem höchsten Fernsehturm Malaysias und dem siebthöchsten der Welt, haben drei Basejumper eine atemberaubende Sicht. Die genießen sie aber nur kurz — um von einer Plattform des Turms zu einer Pool-Party zu springen.

Die Stadt liegt Matt Frohlich, Andy Lewis und John Van Horne zu Füßen. Unter sich sehen die drei Basejumper in der asiatischen Nacht die Lichter Kuala Lumpurs mit den beeindruckend beleuchteten Petronas Towers.

Aus 421 Metern Höhe in den Pool

Die Aussicht genießt das Trio allerdings nicht lange. Denn es hat eine Mission: Einer nach dem anderen soll binnen weniger Sekunden vom KL Tower aus zu einer Pool-Party springen. Diese steigt im Hotel Pacific Regency, und was man von der Plattform des 421 Meter hohen Fernsehturms nicht sehen kann: Dort warten schon weitere Party-Gäste auf die Ankunft der Basejumper.

Die verlieren somit auch keine Zeit: Gute 40 Sekunden braucht jeder einzelne, um das Hotel, das vom KL Tower aussieht wie eine Miniatur-Kopie von sich selbst, zu erreichen. Erst springt Matt Frohlich los und öffnet nach wenigen Sekunden seinen Schirm, um in den Pool, den die Party-Gäste vorsichtshalber geräumt haben, zu erreichen. Eine knappe Minute später landet John Van Horne, der seinen Flug mit einer Helm-Kamera filmt, unter dem Jubel der Gäste im Wasser. Ihm folgt wiederum eine gute Minute später Andy Lewis.

Seit knapp 100 Jahren versuchen sich Basejumper immer wieder aus Vergnügen, mit einem Fallschirm von diversen Objekten statt aus einem Flugzeug zu stürzen. "Base" verstehen die Springer als Akronym für Building (Gebäude), Antenna (Sendemast), Span (Brücke) und Earth (Boden). So springen sie von Hotels oder Fernsehtürmen, Eisenbahnbrücken oder einer Felswand, um alle möglichen Absprunguntergründe abzudecken.

Dabei ist Basejumping nicht in allen Länder legal. Viele Basejumper werden gleich nach ihrer Landung festgenommen. In Deutschland müssen sowohl der Besitzer des Gebäudes als auch derjenige, dem die Landefläche gehört, ihre schriftliche Zustimmung für einen Basejump geben. Ungefährlich ist der Sport allerdings nicht. In den vergangenen 30 Jahren starben mehr als 200 Personen beim Versuch, einen möglichst spektakulären Sprung zu zeigen.

Hier geht es direkt zum Video.

(spol)
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