Bangladesch: Sieben Tote bei Brandbombenangriff auf einen Bus

Serie von Anschlägen : Sieben Tote bei Brandbombenangriff auf Bus in Bangladesch

Bei einem Brandbombenangriff auf einen Bus sind in Bangladesch sieben Menschen getötet worden. 16 weitere erlitten Verletzungen, als ihr voll besetzter Bus in der Nacht zum Dienstag mit mehreren Benzinbomben beworfen wurde, teilte die Polizei mit.

Die meisten Fahrgäste seien auf der Fahrt vom südlichen Küstenbezirk Cox's Bazar nach Dhaka im Schlaf überrascht worden.

Der Anschlag auf den Bus erfolgte während eines von der Opposition am 5. Januar ausgerufenen landesweiten Streiks im Verkehrswesen. Damit will die frühere Ministerpräsidentin Khaleda Zia den Rücktritt der jetzigen Regierungschefin Sheikh Hasina erreichen. Einer Serie von Brandbombenangriffen sind seitdem mindestens 53 Menschen zum Opfer gefallen. Die Polizei macht dafür Oppositionsanhänger und gedungene Schläger verantwortlich.

Zias Partei und ihre verbündeten Parteien hatten die Parlamentswahl im vergangenen Jahre boykottiert und so Hasina einen klaren Sieg ermöglicht. Nun fordern sie eine vorgezogene Neuwahl. Hasina lehnt das ab und beharrt darauf, ihre volle Amtszeit bis 2019 zu absolvieren. Die Nation dürfe nicht unter "einer falschen politischen Entscheidung" leiden, beschied sie die Opposition.

(ap)