Viele Verletzte: Autobombenattentate töten sieben Menschen im Irak

Viele Verletzte : Autobombenattentate töten sieben Menschen im Irak

Bei zwei aufeinanderfolgenden Autobombenanschlägen sind am Freitag im Norden des Iraks sieben Mitglieder einer ethnischen Minderheit getötet worden. 37 Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei mit.

Der Anschlag ereignet sich in dem Dorf Tahrawa, in dem vor allem Angehörige der Gruppe der Schabak leben. Das Dorf liegt in der Nähe von Mossul, rund 360 Kilometer nordwestlich von Bagdad.
Die Schabak haben eine eigene ausgeprägte Sprache und ein eigenes Glaubenssystem. Im letzten Jahr starben nach Angaben der Vereinten Nationen 8868 Menschen durch Anschläge im Irak. Besonders angespannt ist die Lage in der Provinz Anbar westlich von Bagdad, wo irakische Sicherheitskräfte bisher vergeblich versuchen, Extremisten der Organisation Islamischer Staat im Irak und Syrien zu vertreiben.

(ap)