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Mutter entdeckte Tochter lebend in Sarg: Argentiniens "Wunderbaby" nach fünf Monaten entlassen

Mutter entdeckte Tochter lebend in Sarg : Argentiniens "Wunderbaby" nach fünf Monaten entlassen

Das Frühchen, das bei seiner Geburt in Argentinien von Ärzten für tot erklärt worden war, ist nach fünf Monaten ärztlicher Behandlung nach Hause entlassen worden. Das Mädchen wurde im April von seiner Mutter lebend im Sarg entdeckt.

Argentiniens "Wunderbaby" ist fünf Monate nach seiner Geburt, bei der es von Ärzten für tot erklärt worden war, nach Hause entlassen worden. Der Direktor des Krankenhauses in der nordöstlichen Stadt Resistencia bestätigte den stabilen Zustand der kleinen Luz Milagros. Die Mutter des angeblich toten Babys hatte zwölf Stunden nach der Geburt in der Leichenhalle entdeckt, dass ihre Tochter noch lebte.

Auch im Haus der Eltern muss das zu früh geborene Mädchen medizinisch intensiv versorgt werden, unter anderem mit speziellen Geräten für die Atemhilfe und einem Schlauch für Nahrung. Als die Kleine am 3. April auf die Welt kam, wog sie nur rund 780 Gramm. Die Mutter des offiziell totgeborenen Mädchens bestand in der Nacht darauf, mit ihrem Mann das Baby noch einmal in der Leichenhalle des Krankenhauses zu sehen. Dabei bemerkte das Paar, dass das Neugeborene noch lebte.

Eigentlich sollte das Kind Luciana Abigail heißen, berichtete die Mutter damals. Nach der wundersamen "Wiederauferstehung" ihrer Tochter gaben die Eltern ihr aber den Namen Luz Milagros - spanisch für Licht und Wunder.

(AFP)