Bankangestellter erschießt Vorgesetzte und sich selbst: Amoklauf in Züricher Bank

Bankangestellter erschießt Vorgesetzte und sich selbst: Amoklauf in Züricher Bank

Zürich (rpo). Ein Amoklauf in einer Bank in Zürich hat am Montag drei Menschenleben gefordert. Ein 56-jähriger Angestellter hat seinen Chef und dessen Stellvertreter mit Kopfschüssen tödlich verletzt und dann Selbstmord begangen.

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p class="text"><P>Zürich (rpo). Ein Amoklauf in einer Bank in Zürich hat am Montag drei Menschenleben gefordert. Ein 56-jähriger Angestellter hat seinen Chef und dessen Stellvertreter mit Kopfschüssen tödlich verletzt und dann Selbstmord begangen.

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p class="text">Die Polizei ging von einem Konflikt am Arbeitsplatz als Tatmotiv aus. Die beiden Opfer wurden zunächst mit lebensgefährlichen Schussverletzungen ins Spital gebracht, wo sie dann später starben.

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p class="text">Die Bluttat spielte sich kurz nach 08.00 Uhr im ZKB-Gebäude am Tessinerplatz in Zürich-Enge ab. Der Täter, ein 56-jähriger Familienvater aus dem Kanton Zürich, schoss gezielt mit einer Handfeuerwaffe auf den 45-jährigen Leiter der ZKB-Finanzplanung und den 41-jährigen Leiter der Finanzberatung, wie die Züricher Stadtpolizei bekannt gab. Anschließend richtete sich der Täter in seinem eigenen Büro.

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p class="text">"Als Tatmotiv vermuten wir einen Arbeitsplatzkonflikt zwischen dem Finanzspezialisten und seinen Vorgesetzten", sagte Stadtpolizei-Sprecher Marco Cortesi. Die Hintergründe seien aber noch nicht abschließend geklärt.

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p class="text">Nach Polizeiangaben ging der Täter sehr gezielt vor. Zur Tatzeit hielten sich noch andere Personen im Büro auf, wie ZKB-Sprecher Urs Ackermann sagte.

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p class="text">Bei den Opfern handelt es sich um den Chef und den stellvertretenden Chef der ZKB-Finanzplanung mit rund 80 Angestellten. Beide gehörten dem Direktorium der viertgrößten Schweizer Bank an. Sie wohnen wie der Täter im Kanton Zürich, sind verheiratet und haben je zwei Kinder.

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p class="text">Der 56-jährige Täter arbeitete seit März 2001 als Finanzberater bei der ZKB. Er sei bislang völlig unauffällig gewesen, sagte Ackermann.

Der ZKB-Personalabteilung seien keinerlei negative Vorkommnisse bekannt. Auch über den vermuteten Konflikt am Arbeitsplatz sei nichts gemeldet worden.

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