AirAsia-Flug: Taucher suchen weiter - Mittlerweile 37 Leichen geborgen

AirAsia-Flug QZ8501 : Taucher setzen Suche nach Opfern und Trümmern fort

Das Wetter vor Indonesien hat sich soweit gebessert, dass Taucher nun die Suche nach Opfern und Trümmern des abgestürzten AirAsia-Flugzeugs fortsetzen können. Sollten die Taucher keinen Erfolg haben, kommen Spezialgeräte zum Einsatz.

Neben den Tauchern wurden am Montag mindestens fünf Spezialschiffe zum Gebiet entsandt, die die Flugschreiber der Unglücksmaschine orten können, wie der Direktor der Behörde für Such- und Rettungsoperationen, Suryadi B. Supriyadi, mitteilte. Falls die Taucher nicht vorankommen, würde hochmodernes Gerät zur Sichtung von Unterwasserobjekten eingesetzt und diese dann nach oben gehievt. Am Dienstag geht jedoch die Arbeit der Taucher weiter.

Der Airbus A320 war am 28. Dezember im indonesischen Surabaya mit 162 Menschen an Bord gestartet und auf halbem Weg nach Singapur in die Javasee gestürzt. Warum dies geschah, ist immer noch unklar. Doch dürfte nach einem Bericht des indonesischen Wetterdiensts schlechtes Wetter eine Rolle gespielt haben. Die Piloten hatten um Erlaubnis gebeten, Wolken zu umfliegen. Einen Notruf gab es aber nicht.

Am Dienstag wurde bei einer massiven Suchaktion die Absturzstelle gesichtet, bislang wurden 37 Leichen geborgen. Zuletzt orteten die Einsatzkräfte mithilfe von Sonargeräten fünf große Objekte am Meeresgrund, bei denen es sich um Wrackteile des Airbus A320 handeln könnte. Das größte der Trümmerteile, das eine Größe von 18 mal 5,4 Metern hat, scheint Behörden zufolge der Rumpf der Unglücksmaschine zu sein. Schlechtes Wetter vereitelte am Sonntag jedoch Bemühungen, an die fragliche Stelle zu gelangen.

Behördenvertreter Supriyadi bekräftigte die Einschätzung, dass im Rumpf noch viele weitere Tote gefunden würden. Doch hänge die Suchaktion einmal mehr vom Wetter ab, fügte er hinzu.

(ap)
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