AirAsia-Flug QZ8501 - Schlechtes Wetter behindert Suche nach Opfern

AirAsia-Flug QZ8501 : Schlechtes Wetter behindert Suche nach Opfern

Drei Tage nach dem Absturz der AirAsia-Maschine ist die Suche nach den 162 Opfern von Flug QZ8501 fortgesetzt worden. Doch Wind und starke Strömung machten den Tauchern zu schaffen. Zur Bergungsmission abgestellte Helikopter mussten wegen des Wetters zunächst auf dem Boden bleiben.

Bisher seien sieben Leichen aus der Javasee gezogen worden, darunter eine Flugbegleiterin, sagte Einsatzleiter Henry Bambang Soelistyo. Am Vortag hatten noch unterschiedliche Angaben zur Zahl der bisher geborgenen Opfer kursiert.

Die Air-Asia-Maschine mit dieser Flugnummer war am Sonntag etwa auf halber Strecke zwischen Indonesien nach Singapur verschollen. Der Kontakt zu der Maschine brach 42 Minuten nach ihrem Start in Surabaya ab. Kurz zuvor hatte der Pilot die Erlaubnis erbeten, wegen schlechten Wetters höher zu fliegen. Dies wurde ihm aber wegen des dichten Flugverkehrs verweigert.

Das Verschwinden der Maschine setzte eine massive internationale Suchaktion in Gang, nach zweieinhalb Tagen wurden rund zehn Kilometer von der letzten bekannten Position das Trümmerfeld von Flug QZ8501 gefunden.

Wieso das Flugzeug abstürzte, ist unklar. Der Flugdatenschreiber und die Stimmenaufzeichnungen aus der Pilotenkanzel liegen noch im Meer. Erste Aufschlüsse könnte die Obduktion der Leichen geben.

(ap)
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