17 Verletzte wegen Turbulenzen bei Flug über Indonesien

Hong Kong Airlines: 17 Verletzte wegen Turbulenzen bei Flug über Indonesien

Bei starken Turbulenzen auf einem Flug über Indonesien sind 17 Passagiere und Besatzungsmitglieder einer Maschine der Hong Kong Airlines verletzt worden. Es ist der zweite schwere Vorfall innerhalb weniger Tage.

Wie der Flughafen auf der indonesischen Ferieninsel Bali am Samstag mitteilte, war der Airbus A330-200 dort in der Nacht mit 216 Menschen an Bord gestartet, geriet aber über Kalimantan in die Luftwirbel und musste umkehren. Rund zweieinhalb Stunden nach dem Start landete das Flugzeug gegen 4.30 Uhr Ortszeit wieder sicher auf Bali. Die verletzten Insassen, darunter drei Crewmitglieder, wurden ins Krankenhaus gebracht. Sechs weitere Menschen erlitten einen Schock und wurden noch am Flughafen medizinisch versorgt.

Es war bereits der zweite Zwischenfall dieser Art über indonesischem Gebiet innerhalb von vier Tagen. Am Mittwoch war eine Maschine der Etihad Airways aus Abu Dhabi im Anflug auf Jakarta ebenfalls in plötzliche Turbulenzen geraten. Auf der Maschine wurden 31 Passagiere und ein Besatzungsmitglied verletzt.

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Trifft ein Flugzeug auf Turbulenzen, wird es in der Regel durchgerüttelt, bisweilen kann es auch plötzlich absacken. Nicht angeschnallte Insassen können durch die Maschine geschleudert werden.

(crwo/ap/dpa)