Reptil "eindeutig erkannt": Alligator-Jagd im Central Park

Reptil "eindeutig erkannt" : Alligator-Jagd im Central Park

New York (rpo). Die Schotten jagen das Seeungeheuer im Loch Ness, die New Yorker jagen einen Florida-Alligator im Central Park. Die Gemeinsamkeit: Beide sind seit Jahren nicht aufzutreiben, obwohl sie immer wieder gesehen werden. Der New Yorker Alligator ist jetzt wieder aufgetaucht.

25 Parkbesucher - vom Hot-Dog-Verkäufer bis zum Polizisten im Ruhestand - wollen den Alligator "eindeutig" erkannt haben, berichtete der New Yorker Fernsehsender NY1 am Dienstag.

"Eine Person kam ihm so nahe, dass sie die Schwanzflosse greifen konnte", sagte die Sprecherin der Parkverwaltung, Anne Hagan. Das sei allerdings kein so großes Wagnis gewesen, denn das Tier gehöre zur Gruppe der Baby-Alligatoren und sei nur zwischen 45 und 60 Zentimetern lang. Zuletzt sei es am Ufer des kleinen Sees Harlem Meer in der Nordostecke des Parkes gesichtet worden.

Gerüchte über die Anwesenheit von Alligatoren haben seit Jahren immer wieder zusätzliche Besucher in verschiedene Parks von New York gelockt. Angeblich sollen sie von niedlichen Baby-Alligatoren abstammen, die sich vor vielen Jahren New Yorker vom Urlaub in Florida mitgebracht haben. Als die Tierchen in der Badewanne zu viel Platz beanspruchten, sollen sie ausgesetzt worden sein. Wie die Alligatoren die oft strengen New Yorker Winter überlebt haben könnten, wurde bisher nicht erklärt.

(RPO Archiv)
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