Weihnachtsgottesdienst in Sandringham: Queen Elizabeth ohne Prinz Philip - aber mit George und Charlotte

Royale Tradition in Sandringham : Queen Elizabeth besucht Weihnachtsgottesdienst ohne Prinz Philip

Nach seinem Klinikaufenthalt hat der britische Prinz Philip am Mittwoch nicht am traditionellen Weihnachtsgottesdienst der Royals teilgenommen. Die Queen war ohne ihren Ehemann in der Kirche. Dafür waren aber zwei ihrer Urenkel zum ersten Mal mit dabei.

Königin Elizabeth II. besuchte mit mehreren Familienmitgliedern die Kirche im ostenglischen Sandringham, wo die 93-Jährige derzeit auf ihrem Landsitz weilt. Die königliche Familie verbringt Weihnachten traditionell in Sandringham. Am ersten Weihnachtsfeiertag gehen die Royals immer zu Fuß zum Gottesdienst.

Der kleine Prinz George (6) und seine Schwester Charlotte (4) nahmen erstmals am traditionellen Weihnachtsgottesdienst teil. Sie kamen am ersten Weihnachtstag an der Hand ihrer Eltern Prinz William und Herzogin Kate (beide 37) in die St. Mary Magdalene Kirche. Ihr erst einjähriger Bruder Louis blieb zu Hause.

Prinz Harry (35) und Herzogin Meghan (38) wollten das Fest mit ihrem Baby Archie lieber mit Meghans Mutter feiern. Die kleine Familie hatte sich eine Auszeit von mehreren Wochen in Kanada genommen. Dort hatte die Herzogin von Sussex - so Meghans offizieller Titel - sieben Jahre lang gelebt und als Schauspielerin gearbeitet („Suits“).

Der 98-jährige Prinz Philip war erst am Dienstag nach vier Nächten im Krankenhaus entlassen worden. Nach Angaben des Buckingham-Palastes war er lediglich zur Beobachtung und als "Vorsichtsmaßnahme" ins Krankenhaus gebracht worden.

In die Kirche kam hingegen der möglicherweise in einen Missbrauchsskandal verwickelte Prinz Andrew. Allerdings besuchte er den frühen Gottesdienst und nicht - wie die anderen Royals - den um 11 Uhr (Ortszeit). Der 59-Jährige wurde dabei von seinem Bruder Prinz Charles (71) begleitet, der später nochmals am Gottesdienst teilnahm. Wahrscheinlich wollte Andrew so den vielen Journalisten und Schaulustigen aus dem Weg gehen. Eine US-Amerikanerin wirft ihm vor, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Andrew, der der Lieblingssohn von Königin Elizabeth II. sein soll, legte daher alle royalen Aufgaben auf Eis.

(zim/AFP/dpa)