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"The Crown" 4: Royals verärgert über neueste Staffel auf Netflix

Diana und Charles im Fokus : Royals mächtig verärgert über neueste Netflix-Staffel von „The Crown“

Seit dem 15. November ist auf Netflix die neueste Staffel von „The Crown“ zu sehen. Die Fortsetzung der Erfolgsserie soll für mächtig Ärger bei der Royal Family gesorgt haben. Es geht in der Staffel um die Beziehung zwischen Diana und Prinz Charles.

Not amused. Nicht amüsiert. Diese klassische britische Formulierung dürfte gerade für die Royals im Buckingham Palast gelten. Es herrscht britischen Medienberichten zufolge massive Aufregung über die neueste Staffel der Netflix-Erfolgsserie „The Crown“, in der es um einen der bittersten Momente der Krone geht: Die Beziehung zwischen Prinz Charles und Diana.

Der Vorwurf: Die Serie zeige mehr Fiktion als Fakten, kritisierten nicht näher genannte Palastkreise in mehreren britischen Medien. Vor allem Prinz Charles werde falsch dargestellt.

„Viele sind unglaublich frustriert und wütend, dass sein Name durch den Dreck gezogen wird“, sagte eine nicht näher genannte Quelle der Zeitung „The Telegraph“. Der 72-jährige Thronfolger Charles selbst soll die Serie nicht verfolgen. Sein Sprecher wollte sich nicht dazu äußern.

In der Serie geht es um die langjährige Dreiecksbeziehung zwischen Prinz Charles, seiner jungen Ehefrau Diana und Camilla Parker-Bowles, von der der Thronfolger nie richtig loslassen konnte. In einem BBC-Interview vor 25 Jahre antwortete Diana auf die Frage, ob Camilla der Grund für das Scheitern ihrer Ehe gewesen sei: „Nun, wir waren zu dritt in unserer Ehe. Das war ein bisschen viel.“ Dieser Strang wird auch in der Serie ausführlich thematisiert. Nach einer sechswöchigen Dienstreise im Auftrag der Krone kehrt Charles zum Beispiel nicht etwa zu seiner Frau zurück, sondern reist erst zu Camilla - die Fronten sind klar. Die Zuschauer der Serie bekommen einen harten Einblick in das Leben innerhalb der Palastmauern, wie kalt es in der royalen Familie zugeht und wie offen dort Grabenkämpfe geführt werden.

Kritik erntet auch das Verhalten der Queen in der Serie. Der militärische Gruß der von Olivia Colman gespielten Königin Elizabeth II. wird von britischen Generälen indes als zu schlaff bezeichnet. Die schlaff angewinkelte Hand würde jeden respektablen Stabsfeldwebel verrückt machen“, sagte der Ex-General Richard Dannatt der „Times“ zufolge. „Er würde schreien: ‚Frau Königin, Madame, das reicht nicht aus! Strecken Sie die Hand und seien Sie stolz auf Ihre Truppen!‘“ Bei der echten Königin Elizabeth (94), die selbst in der Armee diente, sehe der Salut ganz anders aus, fügte Ex-Kommandeur Richard Kemp hinzu.

Der kritisierte royale Gruß ist im Trailer für die neueste Staffel zu sehen. Die Grußszene zeigt Colman (46), die die Queen bereits in der vorherigen Staffel spielte, während einer Luftparade der Streitkräfte.

(mit dpa-Material)