Erstwohnsitz USA Harry kehrt Großbritannien offiziell den Rücken

London · Es ist zwar nur eine Formalie, doch der Graben zwischen Prinz Harry und dem Rest des britischen Königshauses scheint kaum noch zu überbrücken. Gibt es noch Hoffnung auf eine Versöhnung?

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Foto: dpa/Phil Noble

Goodbye, Britain: Der britische Prinz Harry (39) hat seinen Erstwohnsitz ganz offiziell in die USA verlegt. Das geht aus öffentlich einsehbaren Unterlagen des britischen Handelsregisters Company House hervor. Demnach ist Prince Henry Charles Albert David Duke of Sussex, wie er in Dokumenten der Organisation Travalyst bezeichnet wird, in den USA wohnhaft.

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Foto: dpa/Joe Pugliese

Harry muss als Hauptverantwortlicher der gemeinnützigen GmbH, die sich für eine umwelt- und klimafreundlichere Art des Reisens einsetzt, dem Handelsregister wichtige Änderungen mitteilen. Bisher war noch immer Großbritannien sein erster Wohnsitz - obwohl er und seine Frau Herzogin Meghan (42) bereits seit 2020 im US-Bundesstaat Kalifornien leben. Das Paar hat zwei Kinder: Prinz Archie (4) und Prinzessin Lilibet (2).

Die Änderung, die erst in dieser Woche bekannt gemacht wurde, wurde bereits am 29. Juni 2023 vorgenommen - dem Datum, zu dem der Buckingham-Palast mitgeteilt hatte, dass Harry und Meghan aus ihrem Zuhause Frogmore Cottage auf dem Gelände von Schloss Windsor ausgezogen seien.

Berichten zufolge hatte König Charles III. (75) die beiden aus Ärger über Harrys Memoiren „Reserve“ (Originaltitel: „Spare“) aus dem königlichen Anwesen vertrieben.

Das Paar hatte Frogmore Cottage nach der Hochzeit 2018 von Harrys inzwischen gestorbener Großmutter, Queen Elizabeth II., als Wohnsitz erhalten. Es wurde für 2,4 Millionen Pfund (derzeit 2,8 Millionen Euro) zunächst auf Kosten des Steuerzahlers renoviert. Später zahlte das Paar den Betrag zurück.

Nachdem sich Harry und Meghan zwei Jahre später im Streit vom engeren Kreis des Königshauses losgesagt hatten, hielten sie sich nur noch selten in Windsor auf.

Harry war zuletzt nach Bekanntwerden der Krebsdiagnose seines Vaters ins Königreich gereist. Ein 45-minütiges Treffen zwischen Vater und Sohn machte zumindest etwas Hoffnung auf eine Aussöhnung.

(albu/dpa)
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