Bereits jetzt ein Bestseller Memoiren von Prinz Harry erscheinen am 10. Januar

New York · Das von vielen mit Spannung erwartete Buch von Prinz Harry wird bald in 16 Sprachen veröffentlicht. Die Schilderungen des Prinzen seien von „rauer, unerschrockener Ehrlichkeit“, wirbt der Verlag.

Prinz Harry: Das Leben eines royalen Rebellen in Fotos
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Der königliche Rebell - Das ist Prinz Harry

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Foto: dpa/Kirsty Wigglesworth

Die seit ihrer Ankündigung im vergangenen Jahr weltweit mit großer Spannung erwarteten Memoiren von Prinz Harry erscheinen am 10. Januar. Diesen Termin nannte der Verlag Penguin Random House am Donnerstag. Das Buch trägt den Titel „Spare“ (deutsch: „Reserve“), offenbar eine Anspielung Harrys darauf, dass nicht er, sondern sein Bruder William an erster Stelle der Thronfolge steht. Innerhalb von Stunden war das Buch in den Top-10 der Bestseller-Liste bei Amazon.com vertreten.

Das 416 Seiten umfassende Buch enthält laut Penguin Random House Schilderungen des Prinzen von „rauer, unerschrockener Ehrlichkeit“. Dabei gehe es um „Erkenntnisse, Enthüllungen, Selbstbetrachtung und mühsam erworbene Einsichten über die ewige Kraft der Liebe über den Kummer hinaus“.

In einer Erklärung erinnerte der Verlag an den Tod von Harrys Mutter, Prinzessin Diana, 1997. Damals gingen Harry und sein Bruder William im Trauerzug hinter dem Sarg ihrer Mutter. Milliarden Menschen hätten sich damals gefragt, was die Prinzen wohl fühlten und wie sich ihr Leben entwickeln würde, erklärte der Verlag. Nun erzähle Harry seine Geschichte.

Das Buch soll in 16 Sprachen und auch als Hörbuch erscheinen, gelesen von Harry selbst. Finanzielle Konditionen wurden nicht bekannt, aber Harry, der Herzog von Sussex, will einen Teil der Einnahmen an britische Wohltätigkeitsorganisationen spenden. 1,5 Millionen Dollar flossen bereits an Sentebale, eine Organisation, die vom HI-Virus betroffene Kinder und Jugendliche in den afrikanischen Ländern Lesotho und Botsuana unterstützt. Harry gründete die Organisation gemeinsam mit Prinz Seeiso von Lesotho.

Das Buch war ursprünglich bereits für dieses Jahr angekündigt worden. Die Verzögerung führte zu Spekulationen, ob Harry davor zurückschrecke, zu viel von seiner Familie preiszugeben oder ob er sein Werk nach dem Tod seiner Großmutter, Königin Elizabeth II., im September überarbeite.

Harry und seine Frau Meghan hatten 2020 ihre royalen Aufgaben abgegeben und waren in die USA gezogen. Das Verhältnis zwischen den Brüdern Harry und William soll angespannt sein. Nach dem Tod der Queen traten beide aber bei den Trauerfeierlichkeiten zusammen mit ihren Frauen in der Öffentlichkeit auf.

(joko/dpa)
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