Familiengemälde erntet Spott: Dänische Royals schockieren mit Grusel-Portrait

Familiengemälde erntet Spott : Dänische Royals schockieren mit Grusel-Portrait

Was hat sich der Künstler da nur gedacht? Eher schauderhaft als königlich sehen die dänischen Royals auf ihrem neuen Familienportrait aus. Besonders der achtjährige Prinz Christian in der Mitte wirkt furchteinflößend.

Nach mehr als einem Jahrhundert hat die dänische Königsfamilie wieder ein Gruppenporträt von sich malen lassen. Das Bild zeigt Königin Margrethe mit ihrem Mann Prinz Henrik, ihren beiden Söhnen, deren Frauen und den acht Enkelkindern. Viele Dänen sind geschockt bis amüsiert: Das Portrait erinnert eher an eine Szene aus dem Kult-Schocker "The Addams Family".

Mit merkwürdigen Schatten im Gesicht, der Hautfarbe einer Puppe und knitteriger Hose steht der kleine Prinz Christian in der Mitte des Bildes. Er blickt dem Betrachter mit seinen blauen Kinderaugen direkt ins Gesicht, so, dass es einem kalt den Rücken herunter läuft. Auch die Königin und Frederik sehen den Betrachter direkt an. Besonders gruselig sehen aber die Kinder im Vordergrund aus.

This Danish Royal Family portrait will give you nightmares http://t.co/By4az51O6f

Das Gruppenbild von Thomas Kluge sei das erste königliche Familienporträt in Dänemark seit Laurits Tuxens Werk aus den 1880er Jahren, das Christian IX. und seine Familie zeige, berichteten die Royals. Anstatt Ruhm und Anerkennung erntet die Königsfamilie im Netz aber eher Hohn und Spott.

"Die dänische Königsfamilie hat sich portraitieren lassen — für ein Horror-Film-Poster, würde ich tippen", schreibt ein User auf Facebook. "Das ist das gruseligste Familienportrait, das ich je gesehen habe", postet ein anderer. Und eine geschockte Frau bei Twitter schreibt: "Dieses Porträt der dänischen Royals wird dir Albträume bescheren".

Das 220 mal 220 Zentimeter große Gemälde eröffnete vergangenen Freitag die Ausstellung "Thomas Kluge. Portraits des dänischen Königshauses" im Amalienborg-Museum. Fans der Royals können sich das Gruppenporträt bis zum 2. März 2014 ansehen, bevor es seinen endgültigen Platz in der königlichen Residenz auf Schloss Fredensborg erhält.

(dpa)