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Arzt der Queen bei Verkehrsunfall in London getötet

Zusammenstoß mit Lkw : Arzt der Queen bei Verkehrsunfall in London getötet

Ein Arzt von Königin Elisabeth II. ist bei einem Unfall ums Leben gekommen: Er stieß mit einem Lastwagen zusammen, als er in London mit dem Fahrrad unterwegs war.

Die Polizei teilte am Donnerstag mit, der 67 Jahre alter Peter Fisher sei am Mittwochmorgen mit dem Fahrrad in London unterwegs gewesen, als er von einem Lastwagen angefahren worden sei. Die Queen wurde laut einer Mitteilung des Buckingham-Palasts über den Tod ihres Arztes informiert. Nach Informationen der Zeitung „Evening Standard“ hatte Fisher 15 Jahre lang zum Ärztestab der Queen gezählt.

Er war einer von mehreren Ärzten im Palast, außerdem arbeitete er für die University College London Hospitals. Diese teilten mit, er sei ein Experte für Homöopathie gewesen. Die medizinische Leiterin Gill Gaskin erklärte, Fisher habe sich mitfühlend um seine Patienten gekümmert.

Der Lastwagenfahrer wurde laut Polizei befragt, aber nicht festgenommen. Fisher war bereits der achte Fahrradfahrer in diesem Jahr, der bei einem Verkehrsunfall in der britischen Hauptstadt ums Leben kam.

Die Radfahrer-Organisation Cycling UK forderte als Konsequenz bessere Schutzmaßnahmen für Radfahrer. Nachdem in dem Gebiet in Holborn in den vergangenen fünf Jahren bereits vier Radfahrer ums Leben gekommen seien, müssten Lastwagen endlich wirksam auf Abstand gehalten werden, erklärte der Experte der Organisation für Verkehrssicherheit, Duncan Dollimore.

(wer/AP/dpa/AFP)