Unfälle auf Kirmessen und in Freizeitparks Wie Sie auf Ihre Sicherheit in Fahrgeschäften achten können

Düsseldorf · Auf der Haaner Kirmes ist eine Zwölfjährige aus dem Fahrgeschäft „Krake“ hinausgeschleudert worden. Auch im Legoland in Günzburg kam es zu einem Unfall mit einer Achterbahn, in Rheinland-Pfalz starb eine Frau bei einer Fahrt im Freizeitpark. Wie sicher sind solche Attraktionen? Auf was sollten Fahrgäste achten?

Fotos: Über 30 Verletzte bei Unfall auf Achterbahn im Legoland​ in Günzburg
7 Bilder

Über 30 Verletzte bei Unfall auf Achterbahn im Legoland

7 Bilder
Foto: dpa/Stefan Puchner
  • Bei schnellen Rundfahrgeschäften wie Karussells sollten sich Kinder aufgrund der auftretenden Fliehkräfte auf den inneren Sitzen platzieren.
  • Vor dem Start sollten die Fahrgäste sicherstellen, dass das Personal den geschlossenen Bügel oder Gurt kontrolliert, so dass er festsitzt. Bevor man sich hier unsicher ist, sollte man vor dem Start noch einmal nachfragen, ob der Gurt auch wirklich gut sitzt.
  • Personen (insbesondere mit bekannten Erkrankungen) sollten vor der Nutzung von Fahrgeschäften eine realistische Selbsteinschätzung vornehmen, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden.
  • Nach starkem Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenkonsum ist von Fahrten in Fahrgeschäften generell abzusehen.
  • Passagiere sollten sitzen oder stehenbleiben, bis das Fahrgeschäft auch wirklich stillsteht.
  • Schwangere sollten Fahrgeschäfte vermeiden, bei denen starke Kräfte auf die Mitfahrerinnen einwirken.
  • Die Nutzerinnen und Nutzer sollten während der Fahrt immer die Hinweise und Signale des Personals beachten.
  • Bei Unwohlsein oder Zweifeln sollte man sich schnellstmöglich ans Personal wenden.
Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort