410 Menschen ertranken 2011 in deutschen Gewässern

410 Menschen ertranken 2011 in deutschen Gewässern

Hannover (dapd). In deutschen Gewässern sind 2011 wegen des kühlen Sommerwetters weniger Menschen ertrunken als im Jahr zuvor. 410 Menschen verloren ihr Leben, 28 Menschen weniger als 2010, wie der Präsident der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Klaus Wilkens sagte.

Bayern habe mit 78 Ertrunkenen die meisten Unfälle verzeichnet. Bremen zählte nur einen Unglücksfall. Unbewachte Binnengewässer sind laut DLRG nach wie vor die gefährlichsten Badegebiete. 343 Menschen ertranken in Flüssen, Seen und Kanälen, sagte Wilkens. Im Rhein starben 17 Menschen bei Badeunfällen, im Main waren es zwölf Ertrunkene. Die meisten Unglücke zählte die DLRG im August mit 55 Ertrunkenen.

(RP)
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