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Verkehr in NRW: Lange Staus im Berufsverkehr auf Autobahnen

Verkehr in NRW : Lange Staus durch Glätte und Schnee auf Autobahnen

Autofahrer müssen auf Autobahnen im Ruhrgebiet und Westfalen am Mittwoch weiter mit Staus rechnen. Es besteht noch immer vielerorts Glättegefahr.

Auf der A2 zwischen Recklinghausen und Kamen bildeten sich nach den Daten von Verkehr.NRW auf mehreren Abschnitten Staus mit einem Zeitverlust von stellenweise bis zu einer Stunde. Einsetzender Schneefall bremst etwa den Verkehr bei Bad Eilsen aus. Derzeit besteht zwischen der Landesgrenze zu Niedersachsen und Oelde auf dem gesamten Streckenabschnitt eine latente Gefahr durch eine hohe Anzahl parkender Lastwagen auf den Seitenstreifen, teilweise auch auf dem rechten Fahrstreifen und den Zufahrten zu Park- und Rastplätzen, berichtet die Polizei.  Im Bereich der Baustellen Richtung Hannover zwischen  Bad Oeynhausen und Vlotho/West sowie auf der Gegenfahrbahn Richtung Dortmund vor der Weserbrücke, kommt es weiterhin zu Stau.

Auch auf der A40 zwischen Essen und Bochum mussten Autofahrer stellenweise bis zu 45 Minuten zusätzliche Zeit einplanen. Die Landesleitstelle der Polizei sieht das erhöhte Verkehrsaufkommen durch Pendler am Morgen als Grund für die Staus.

Wegen Glättegefahr und Restschnee werde auf den Autobahnen langsamer gefahren, sagte ein Polizeisprecher.

Sieben gestrandete Lastwagenfahrer ohne Essen und Getränke sind vom Deutschen Roten Kreuz auf einem Rastplatz an der A44 bei Unna versorgt worden. Eine niederländische Spedition hatte sich am Dienstagnachmittag bei der Polizei gemeldet und die missliche Lage der Fahrer erklärt. Sie seien seit Montagmorgen zum Stillstand gezwungen und könnten absehbar auch nicht weiter, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Die Fahrer hätten weder über Essen noch Getränke verfügt.

Am Montag und Dienstag gab es massiven Stau an zwei Stellen auf der A2. In eisiger Kälte mussten tausende Menschen die Nacht in ihren Autos und Lastwagen verbringen. Zeitweise staute sich der Verkehr vom Ruhrgebiet bis nach Niedersachsen hinein auf mehr als 70 Kilometern.

(top/dpa)