Verkehrslage in NRW Vor dem EM-Spiel der Niederlande – Staus rund um Dortmund und der Grenzregion

Update | Düsseldorf · Am Mittwoch findet in Dortmund das EM-Halbfinale zwischen den Niederlanden und England statt. Wo staut es sich auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen am meisten? Wo gibt es Probleme bei der Bahn? Ein Überblick über die aktuelle Verkehrslage.

Autos stehen auf der Autobahn im Stau (Symbolbild).

Autos stehen auf der Autobahn im Stau (Symbolbild).

Foto: dpa/Marijan Murat

Am Mittwoch (10. Juli) findet in Dortmund das EM-Halbfinale zwischen den Niederlanden und England statt. Neben dem üblichen Berufsverkehr am Nachmittag gibt es wahrscheinlich auch den ein oder anderen Fußballbegeisterten, der sich bereits jetzt auf dem Weg zum Stadion befindet. Vor allem auf dem Dortmunder Stadtgebiet und der Grenzregion kommt es zu Staus.

Der niederländische Fußballverband KNVB rechnet damit, dass 75.000 bis 80.000 Niederländer die Ruhrpottstadt ansteuern – die meisten werden also ohne Ticket fürs Dortmunder Westfalenstadion anreisen. Viele werden stattdessen die „Fanzone“ anzusteuern. Die Folgen bereits am Mittag: Staus auf den Autobahnen A 40 (Grenzübergang bei Straelen), A 3 (Grenzübergang Emmerich-Elten) und A 57 (zwischen Nimwegen unnd Goch). Mehr dazu lesen Sie auch hier.

Wo staut es sich auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen am meisten? Gibt es Sperrungen? Oder größere Probleme im ÖPNV? Den dichtesten Verkehr gibt es in der Regel auf den Autobahnen in NRW wochentags von 7 bis 9 Uhr und am Nachmittag von 15 bis 18 Uhr und zu Feiertagen mit einem langen Wochenende. Hier finden Sie eine Übersicht für NRW.

Stau in NRW: Tipps für richtiges Verhalten im Straßenverkehr
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Foto: dpa-tmn/Christin Klose

Aktuelle größere Staus

(Stand: 10. Juli, 18.20 Uhr)

Da die deutsche Polizei an den Grenzübergängen vor dem EM-Spiel Niederlande gegen England in Dortmund kontrollierte, mussten die Fans etwas Geduld mitbringen. Auf der A3 von Arnhem Richtung Oberhausen staute sich der Verkehr in der Spitze auf einer Länge von 13 Kilometern, auch an den Autobahngrenzübergängen bei Nijmegen und Venlo standen die oft mit orangen Fahnen verzierten Autos auf etlichen

Zehn coole Beschäftigungen im Stau
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Foto: dpa/Oliver Berg

Am Nachmittag staute es sich auf gut 251 Kilometern Stau. Gegen 18.20 Uhr legte sich der meiste Verkehr jedoch. Rund um Dortmund gibt es dennoch vor allem diverse kleine Staus. Insgesamt staut es sich in NRW derzeit noch auf 52 Kilometern.

Längere Sperrungen von Autobahnen

(Stand: 10. Juli)

  • A45 bei Lüdenscheid

Wegen des Neubaus der Rahmede-Talbrücke ist die A45 zwischen Lüdenscheid-Nord und Lüdenscheid in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Der Verkehr wird vor Ort umgeleitet. Nutzen Sie die A1, A3 und A4 sowie A44 und A7. Voraussichtlich fünf Jahre dauern die Sperrung.

  • A2/A43 bei Recklinghausen

Die Verbindung von der A2 im Kreuz Recklinghausen ist in beiden Richtungen auf die A43 in Richtung Wuppertal bis voraussichtlich 2025 gesperrt.

Richtung Hemer ist die Auffahrt Iserlohn-Oestrich für LKW bis Ende 2028 gesperrt.

  • Rheinbrücke in Krefeld-Uerdingen

Am 22. Juli beginnt Straßen NRW mit Instandsetzungsarbeiten auf der Rheinbrücke in Krefeld-Uerdingen. Für etwa zehn Wochen gelten deshalb Einschränkungen für den Verkehr. 

  • A 57 bei Neuss

Vom 15. Juli an wird die Autobahn 57 in Fahrtrichtung Köln zwischen den Anschlussstellen Büttgen und Neuss-Norf für zehn Tage lang komplett gesperrt.

Die Autobahn GmbH erneuert zwischen April und September die Fahrbahn auf der Autobahn 3. Wann genau welche Abschnitte in diesem Jahr gesperrt sein werden. 

ICE-Strecke zwischen Köln und Frankfurt gesperrt

Auf der ICE-Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt/Main werden im Sommer vom 16. Juli bis 16. August keine Züge fahren. Was gemacht wird, was das bedeutet und wo die Umleitungen sind.

Probleme bei Bussen und Bahnen

(Stand: 10. Juli, 18.20 Uhr)

Die Deutsche Bahn stellt sich zum Ferienstart auf viele Fahrgäste ein. „Die höchste Nachfrage haben wir erfahrungsgemäß zum Beginn und Ende der Ferien“, sagte ein Bahn-Sprecher. Vom 5. bis 11. Juli sowie am 17. und 18. August seien daher voraussichtlich deutlich mehr Reisende unterwegs. Gut ausgelastete Züge gebe es zudem an den Ferienwochenenden. „Alles, was rollen kann, rollt im Fernverkehr“, so der Sprecher.

Eine Reparatur an einem Signal zwischen Dortmund-Derne und Lünen-Preußen soll laut Bahn noch bis etwa 20.30 Uhr für Einschränkungen sorgen.

Im Bahnverkehr kommt es zudem wegen Reparaturen und Personalausfall auf diversen Strecken zu Verzögerungen und Ausfällen. Weitere Infos über Fahrplanänderungen gibt es auf der Webseite zuginfo.nrw oder auf bahn.de

(RP)