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Köln - Berlin: Neuer ICE fährt ohne Zwischenhalt - unter vier Stunden

In unter vier Stunden : ICE fährt jetzt nonstop von Köln nach Berlin

Der Fahrplan der Bahn bringt neue Verbindungen ab Köln, unter anderem eine schnelle Nonstop-ICE-Verbindung in die Hauptstadt. Damit will die Bahn den Flügen Konkurrenz machen.

Mit dem Fahrplanwechsel der Deutschen Bahn am Sonntag bekommt Nordrhein-Westfalen eine neue schnelle Verbindung nach Berlin. Ab Bonn und Köln fahren dann drei Mal täglich in beide Richtungen ICE-Züge ohne Zwischenhalt nach Berlin. Mit dem Angebot will die Bahn dem Flugverkehr Konkurrenz machen. Denn im innerdeutschen Flugverkehr ist die Strecke zwischen Köln/Bonn und Berlin eine der meistgenutzten. Die ICE-Sprinter ergänzen das bestehende Angebot auf die Strecke.

Nach München ist nun ein ICE mit wenigen Stopps unterwegs. Zwei Mal am Tag je Richtung fährt der Zug zwischen Düsseldorf und München. Drei Stopps gibt es: in Köln Messe/Deutz, Frankfurt Flughafen und Nürnberg. Von Köln aus würden Berlin und München mit den Sprintern in etwas weniger als vier Stunden erreicht, erklärte die Bahn.

Außerdem kommt eine neue zusätzliche Fernverkehrslinie von Frankfurt über Siegen nach Dortmund oder Münster. Die Verbindung startet etwas verspätet ab dem 20. Dezember. Grund dafür sind hochwasserbedingte Schäden an der Sieg-Ruhr-Strecke, die beseitigt werden müssen. Bis dahin wird mit der Bahn die Strecke zwischen Frankfurt und Siegen bedient. Mit der Linie erhalten unter anderem Siegen oder Witten laut Bahn eine regelmäßige Fernverkehrsanbindung nach Frankfurt sowie nach Hamm, Dortmund und Münster.

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Im Raum Aachen kann mit dem Fahrplanwechsel am Sonntag eine Teilstrecke der Euregiobahn wieder befahren werden. Ab dem 12. Dezember könne die Bahn wieder im Stundentakt auf dem Abschnitt zwischen Düren und Eschweiler-Weisweiler pendeln. Die Verbindung war im Sommer durch die Flut schwer beschädigt worden.

(dpa)