Top 10 Rheinland: Riemchen-Apfelkuchen

Top 10 Rheinland : Riemchen-Apfelkuchen

Zugegeben: Das, was jetzt kommt, ist keine Hauptspeise. Eher etwas für den Nachtisch – oder etwas für Naschkatzen. Dennoch ist der Riemchenkuchen etwas regional-spezifisches. Ein Klassiker der niederrheinischen Küche. Das dürfte vor allem an den fruchtbaren Böden und der Weidenlandschaft am Niederrhein liegen. Interessant: der Apfel-Riemchenkuchen ist gerade im Raum Grevenbroich seit etlichen Jahrzehnten ein beliebter Nachtisch oder Snack am Nachmittag. Denn – und das wissen viele gar nicht – Grevenbroich ist so etwas wie die Bundeshauptstadt des Apfels. Das ist in erster Linie auf den Sohn des Erfinders Diedrich Uhlhorn zurückzuführen, der außergewöhnliche Apfelsorten in der Schlossstadt züchtete. Teilweise gibt es sie noch heute. Dazu zählen Sorten wie der „Berlepsch“ oder der „Zuccalmaglio-Renette“. Die ganze Geschichte zu den Grevenbroicher Äpfeln und dem beliebten „Riemchestaat“ können sich Interessierte übrigens auch im Museum der Niederrheinischen Seele auf der Grevenbroicher Stadtparkinsel ansehen. Dort gibt es eigens für die Spezialitäten der Stadt und ihrer Umgebung einen Raum, der unter dem Titel „Kostprobe“ steht.

<p>Zugegeben: Das, was jetzt kommt, ist keine Hauptspeise. Eher etwas für den Nachtisch – oder etwas für Naschkatzen. Dennoch ist der Riemchenkuchen etwas regional-spezifisches. Ein Klassiker der niederrheinischen Küche. Das dürfte vor allem an den fruchtbaren Böden und der Weidenlandschaft am Niederrhein liegen. Interessant: der Apfel-Riemchenkuchen ist gerade im Raum Grevenbroich seit etlichen Jahrzehnten ein beliebter Nachtisch oder Snack am Nachmittag. Denn – und das wissen viele gar nicht – Grevenbroich ist so etwas wie die Bundeshauptstadt des Apfels. Das ist in erster Linie auf den Sohn des Erfinders Diedrich Uhlhorn zurückzuführen, der außergewöhnliche Apfelsorten in der Schlossstadt züchtete. Teilweise gibt es sie noch heute. Dazu zählen Sorten wie der „Berlepsch“ oder der „Zuccalmaglio-Renette“. Die ganze Geschichte zu den Grevenbroicher Äpfeln und dem beliebten „Riemchestaat“ können sich Interessierte übrigens auch im Museum der Niederrheinischen Seele auf der Grevenbroicher Stadtparkinsel ansehen. Dort gibt es eigens für die Spezialitäten der Stadt und ihrer Umgebung einen Raum, der unter dem Titel „Kostprobe“ steht.

Riemchenkuchen gehen immer. Vor allem mit Apfelfüllung kommt die süße Nachspeise gut an. Sie ist bei beinahe jedem Bäcker erhältlich und geht "wie geschnitten Brot" über die Ladentheken. Kein Wunder, denn die rheinischen Bäcker und Hausfrauen wissen, was dem regionalen Gaumen besonders gut schmeckt. Insgesamt sehr empfehlenswert. Wer also die Chance hat, einen Riemchenkuchen zu probieren, sollte nicht Nein sagen.