Top 10 Rheinland: Der Jan-Wellem-Platz und der Kö-Bogen

Top 10 Rheinland : Der Jan-Wellem-Platz und der Kö-Bogen

Über den alten Jan-Wellem-Platz gab es nicht viel zu sagen. Groß war er. Acht Bahn- und drei Bussteige hatte er, ein aus belebteren Zeiten übriggebliebenes Rheinbahn-Häuschen, und stellenweise war er vom Tausendfüßler überdacht. Manch ein Tourist dürfte nach dem Bummel über die Kö verdutzt am wenig glamourösen Nordende angekommen sein. Gut, dass der Weg zum Hofgarten darunter her führte. Die preisgekrönten Libeskind-Bauten des neuen Kö-Bogens treffen zwar auch nicht jedermanns Geschmack, haben das Gesicht des Platzes aber ganz sicher markanter gemacht. Um den Tausendfüßler wurde lange getrauert. Doch wie so oft bei neuen Straßenführungen schwindet die Erinnerung an die alte Hochstraße mit jeder Fahrt durch den Kö-Bogen-Tunnel. Die jüngste, aber sicher eine der einschneidendsten Veränderungen im Stadtbild.

<p>Über den alten Jan-Wellem-Platz gab es nicht viel zu sagen. Groß war er. Acht Bahn- und drei Bussteige hatte er, ein aus belebteren Zeiten übriggebliebenes Rheinbahn-Häuschen, und stellenweise war er vom Tausendfüßler überdacht. Manch ein Tourist dürfte nach dem Bummel über die Kö verdutzt am wenig glamourösen Nordende angekommen sein. Gut, dass der Weg zum Hofgarten darunter her führte. Die preisgekrönten Libeskind-Bauten des neuen Kö-Bogens treffen zwar auch nicht jedermanns Geschmack, haben das Gesicht des Platzes aber ganz sicher markanter gemacht. Um den Tausendfüßler wurde lange getrauert. Doch wie so oft bei neuen Straßenführungen schwindet die Erinnerung an die alte Hochstraße mit jeder Fahrt durch den Kö-Bogen-Tunnel. Die jüngste, aber sicher eine der einschneidendsten Veränderungen im Stadtbild.

Tipp Wer es noch nie nach Sylt geschafft hat, findet im Kö-Bogen die einzige Festland-Filiale der berühmten Sansibar.

Die Innenstadt hat ihr Gesicht mit dem Kö-Bogen und der neuen Verkehrsführung durch die Tunnel komplett verändert. Platz 7, weil diese Verwandlung noch so frisch ist, dass sie jedem Düsseldorfer bewusst und den Uneingeweihten durch die Baustellen immer noch ins Auge fällt.

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