Taschendiebin zu 33 Monaten Haft verurteilt

Weil die Angeklagte einen Großteil der 15 Anklagepunkte in einem Geständnis bestätigt hatte, wurde eine 34-jährige Taschendiebin vom Landgericht gestern zu zwei Jahren, neun Monaten Haft verurteilt. Die mehrfache Mutter gab an, sie sei von ihrem Ehemann zu Diebestouren an Bahnhöfen und am Düsseldorfer Airport mit anderen Frauen gezwungen worden, habe die Beute dem Mann abliefern müssen, der das Geld verspielte. Im Urteil würdigte das Gericht diese Umstände mildernd. Doch sei das Vorgehen der Diebinnen "in hohem Maße sozialschädlich". Bis zum Strafantritt wurde die Verurteilte unter Auflagen frei gelassen.

(RP)
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