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Stromkosten in NRW sind überdurchschnittlich stark gestiegen

Energiepreise : Stromkosten in NRW sind überdurchschnittlich stark gestiegen

Beim Strompreis geht es kontinuierlich nach oben. In NRW war der Aufschlag in den vergangenen zwölf Monaten besonders kräftig. In anderen Bundesländern müssen die Verbraucher aber noch mehr zahlen.

In Nordrhein-Westfalen sind die Kosten für Haushaltsstrom in den vergangenen zwölf Monaten überdurchschnittlich stark gestiegen. Nach Berechnungen des Vergleichs- und Vermittlungsportals Verivox verteuerte sich Strom für einen Vier-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden um 3,0 Prozent. Im Bundesdurchschnitt betrug das Plus nur 1,4 Prozent. Den regional höchsten Anstieg der Strompreise ermittelte Verivox für das Saarland mit einem Aufschlag von 3,8 Prozent.

Mit den Gesamtkosten von 1209 Euro für 4000 Kilowattstunden liegt NRW laut Verivox allerdings im Mittelfeld der Bundesländer. Der Durchschnittspreis beträgt demnach 1200 Euro. Am wenigsten müssen Verbraucher in Bremen mit 1145 Euro zahlen, am teuersten ist der Strom in Hamburg mit 1266 Euro.

In drei Bundesländern sei Strom in den vergangenen zwölf Monaten günstiger geworden: in Brandenburg (minus 2,7 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (minus 1,8 Prozent) und Bayern (minus 0,7 Prozent). Insgesamt ist das Preisniveau in Deutschland aber nach wie vor sehr hoch. In Europa zahlen nach Angaben Statistikbehörde Eurostat nur die Dänen mehr.

(peng/dpa)