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Xantens Stadtbücher sind nun in einer Online-Datenbank zugänglich

Universitäts-Projekt : Xantener Stadtbücher in Online-Datenbank erfasst

Die Universität Halle-Wittenberg hat Xantens alte Stadtbücher systematisch erfasst. Die historischen Aufzeichnungen sind nun im Internet recherchierbar.

All diejenigen, die sich für die Geschichte der Stadt Xanten interessieren und sich in alten Stadtbüchern auf die Suche nach Informationen machen wollen, finden ab sofort im Internet erste Hinweise für tiefergehende Recherchen.

Denn das Stadtarchiv Xanten hat der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die Verzeichnisse seiner Stadtbücher zur Verfügung gestellt. Ein Team der Universität um Professor Andreas Ranft hat es sich mit dem Projekt „Index Librorum Civitatum – Verzeichnis der Stadtbücher des Mittelalters und der Frühen Neuzeit“ (ILC) zum Ziel gesetzt, historische Stadtbücher aus der Zeit vor 1800 auf dem Gebiet der heutigen Bundesrepublik systematisch in einer Online-Datenbank zu erfassen. Das Projekt ist auf einen Zeitraum von zwölf Jahren angelegt. Weitere Kooperationspartner sind die Bergische Universität Wuppertal und das „Cologne Center for eHumanities“.

Auf der Internetseite des ILC kann nun jeder nach den Xantener Stadtbüchern suchen. Die Originale befinden sich derweil weiterhin im Stadtarchiv Xanten und können dort eingesehen werden. Im Einzelnen handelt es sich überwiegend um historische Rechnungsbücher der Stadt Xanten und der Armenhaus-Stiftung. Das älteste Buch stammt aus dem Jahr 1445.

Die Verzeichnisse können unter www.stadtbuecher.de recherchiert werden. Wer nach der Internetsuche an einer Einsichtnahme interessiert ist, kann sich an Xantens Stadtarchivar Lukas Petzolt unter Tel. 02801 772250 oder per Mail an lukas.petzolt@xanten.de wenden.

(pm)