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Xanten: Xantener Autofrühling mit dem Up

Xanten : Xantener Autofrühling mit dem Up

VW-Händler Eric Schnickers stellte den vollelektrischen VW vor. Unser Fotograf Armin Fischer machte eine Probefahrt.

Man hört nichts. Fast nichts. Erst ab einer Geschwindigkeit von 100 km/h treten Windgeräusche auf. Im Stadtgebiet muss der Fahrer gleichwohl jederzeit damit rechnen, dass sein Auto überhaupt nicht wahrgenommen wird. Alles ist ein bisschen so wie Autoscooter fahren, nur ohne Bande und viel schneller. Die Beschleunigung des ersten vollelektrischen VW bis 60 km/h ist gewaltig; aber auch jenseits des Landstraßentempos ist der Up keine lahme Schnecke.

Für den Xantener VW-Händer Erik Schnickers ist die Zukunft klar absehbar: "Die Elektromobilität wird das Automobilgeschäft grundlegend verändern. Durch die Umweltdiskussion werden Hybrid- oder Vollelektroautos immer mehr in den Fokus des Interessenten rücken." Und: "Schlussendlich sind die Ölreserven der Erde irgendwann erschöpft", sagt Schnickers.

Für den Autofrühling im Rahmen des Weinfestes auf dem Xantener Markt hatte sich Schnickers vom Werk einen Vorführwagen gesichert, der sofort ein wahrer Publikumsmagnet wurde. Eric Gatermann (32 Jahre) war von dem besonderen Fahrgefühl sehr beeindruckt, vermisste aber ein wenig das Tuckern seines gewohnten Dieselmotors und wäre mit der Reichweite des Elektro-Up noch nicht zufrieden. Unter günstigen Bedingungen schafft der kleine Flitzer rund 160 Kilometer mit seinen 204 Lithium-Ionen Akkus, bevor eine Steckdose benötigt wird. Nun bietet VW als einer der ersten Hersteller für einen geringen Mehrpreis (140 Euro) ein Ladekabel an, mit dem an jeder Steckdose Anschluss findet.

 Erik Schnickers stellte das Auto in Xanten vor.
Erik Schnickers stellte das Auto in Xanten vor. Foto: Fischer, Armin (arfi)
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Der Up ist ein vollwertiges Stadtfahrzeug mit Platz für vier Personen, kräftigen Bremsen, einer guten Rundumsicht und einem Kofferraum, der für den kleinen Einkauf ausreicht. Automobilkaufmann Erik Schnickers ist von der Elektrofahrzeugidee überzeugt und merkt an: "Ich könnte mir sowohl einen Mietwagen-Service vorstellen, als auch ein Fahrzeug für Botenfahrten innerhalb der näheren Umgebung." Und noch eine Idee: "Größere Einkaufszentren", so Schnickers, "werden bald erkannt haben, das Kunden bei freiem Zugang zu einer Ladestation hier eher einkaufen werden." Volkswagen gibt für das 82 PS starke Fahrzeug einen Stromverbrauch von rund 11,7 Kw auf 100 Kilometer an.

Es wird allerdings einige Zeit dauern, bis man den Kaufpreis von rund 27 000 Euro eingefahren hat, aber vielleicht ist das gute Umwelt-Gewissen das ja wert.

Erik Schnickers hatte am Wochenende bereits eine Familie am Stand, die dann noch den selbstproduzierten Strom der Solaranlage zur Ladung nutzen will. Und dann vermittelt so ein Auto wohl tatsächlich ein wohliges Umweltgefühl. . .

(arfi)