Xanten

"Aus meiner Sicht muss die Kreuzung dringend in einen Kreisverkehr umgebaut werden. Für alle Fußgänger und vor allem für Kinder ist es äußerst gefährlich, wenn man auf der Seite der Sparkasse in die Innenstadt gehen will. Es gibt ja noch nicht mal einen Zebrastreifen, der die Fußgänger dort schützen würde. Gerade weil in dieser Laufrichtung die Fahrzeuge von hinten ankommen, ist da aus meiner Sicht eine besondere Gefährdungslage gegeben. Nicht selten kommt es aber auch dazu, dass, vom Innenwall kommend, ein Verkehrsteilnehmer geradeaus in Richtung Volksbank fahren will und dann auch nicht auf die Fußgänger achtet, die, aus seiner Sicht gesehen, von links die Straße überqueren wollen. Hier habe ich im Dunkeln nur durch einen beherzten Sprung schon einmal verhindern können, von einem Fahrzeug erfasst zu werden. Wie man

überhaupt daran zweifeln kann, dass dieser Gefahrenpunkt beseitigt werden muss, vermag ich nicht nachzuvollziehen. Sicherlich würde es schon eine erhebliche Verbesserung darstellen, wenn man einen deutlichen Zebrastreifen wie früher herstellen würde. Das scheint ja heute nicht mehr möglich zu sein. Auch bei der Querungshilfe im Bereich der Moersbach-Brücke müsste wie an allen anderen Querungshilfen ein dicker fetter Zebrastreifen auf die Straße gebracht werden, so wie es früher war. Es hält doch nicht ein einziger Autofahrer, wenn man dort über die Straße gehen will. In anderen Ländern ist es selbstverständlich, dass Autofahrer von sich aus anhalten, wenn ein Fußgänger über einen Zebrastreifen gehen möchte."

Dr. Winfried Schiffer aus Rheinberg

(RP)
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