Xanten: Zaun soll Radboxen am Bahnhof vor Dieben schützen

Vandalismus am Bahnhof Xanten: Stadt will Randalierer aussperren

Die Stadt reagiert auf Vandalismus am Bahnhof in Xanten: Die Radboxen werden eingezäunt und beleuchtet. Anfang Januar soll die gesicherte Abstellmöglichkeit von den Mietern wieder genutzt werden können.

Gute Nachricht für Berufspendler: Die Stadt arbeitet daran, die Fahrradboxen am Bahnhof besser vor Dieben und Randalierern zu schützen. Das Areal sei umzäunt worden, sagte Bürgermeister Thomas Görtz (CDU) unserer Redaktion. Die Mieter der Radboxen erhielten bald einen Schlüssel für das Gelände. Außerdem würden die Schlösser der beschädigten Radboxen ausgetauscht. „Das ist noch in der Umsetzung.“ Anfang des Jahres sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dann können die 50 Radboxen am Bahnhof wieder benutzt werden.

Sie waren in den vergangenen Monaten mehrfach aufgebrochen worden. Allein in einer Nacht wurden 15 Radboxen beschädigt. Mieter beklagten, dass dagegen nichts unternommen werde. Da offenbar keine Fahrräder gestohlen wurden, geht die Stadt von mutwilligem Vandalismus aus. Durch den Zaun sollen die Radboxen künftig geschützt werden. Arbeiter montieren außerdem sogenannten Nato-Draht und hängen Überwachungskameras auf.

Sogenannter Nato-Draht und Videokameras sollen Diebe und Randalierer abschrecken. Foto: Rheinische Post/Markus Werning
  • Nach anhaltendem Vandalismus : Radboxen am Bahnhof werden eingezäunt

Zusätzlich will die Stadt das Areal besser beleuchten. „Dunkelheit gibt Leuten die Möglichkeiten, etwas anzustellen, und bisher sind die Fahrradboxen am Bahnhof eine dunkle Ecke“, sagte Görtz weiter. Ein Strahler werde aufgebaut und mit einem Bewegungsmelder verbunden. Dadurch werde sofort das Licht angehen, wenn sich jemand nähert. Die Kosten von knapp 11.000 Euro für die Schutzmaßnahmen am Bahnhof trägt die Stadt.

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