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Xanten: Willi-Fährmann-Gesamtschule sammelt Stimmen für Wettbewerb

Aussicht auf Förderung : Willi-Fährmann-Gesamtschule sammelt Stimmen für Wettbewerb

Die Willi-Fährmann-Gesamtschule aus Xanten kann bei einem Wettbewerb Geld gewinnen, aber dafür ist sie auf Unterstützung angewiesen: Geld bekommen diejenigen Schulen, die die meisten Stimmen sammeln.

Die Willi-Fährmann beteiligt sich an einem Wettbewerb der Sparda-Bank West und hofft darauf, dass sie nachher zu den Schulen gehören wird, die finanziell unterstützt werden. Dafür muss sie bis zum 20. Mai so viele Stimmen von Unterstützern sammeln, um in ihrer Gruppe unter die ersten 50 Plätze zu kommen. Am Mittwochmittag stand die Willi-Fährmann-Gesamtschule mit 987 Stimmen auf dem 74. Platz. Sie gehört zur Gruppe der Schulen mit mehr als 850 Schülerinnen und Schülern. Die Spitzenreiter dieser Wettbewerbskategorie haben schon mehr als 9000 Stimmen gesammelt. Um auf den 50. Platz oder noch weiter vorzurücken und mindestens 1000 Euro zu gewinnen, müssen die Xantener auf mehr als 2200 Stimmen kommen.

Teilnehmen kann jeder: Dafür muss die Internetseite des Wettbewerbs aufgerufen und dort eine Handy-Nummer eingegeben werden. Der Teilnehmer bekommt dann drei Codes an sein Mobiltelefon geschickt, die er auf der Seite eingeben kann – damit gibt er seiner Schule drei Stimmen. Die Sparda-Bank West versichert, dass die Mobilfunknummern ausschließlich der Abstimmung dienten und nicht für Werbezwecke verwendet würden. Bis zum Ablauf des Wettbewerbs würden sie verschlüsselt gespeichert und danach vollständig gelöscht. Mit dem Wettbewerb will das Unternehmen die Schulen finanziell dabei unterstützen, den Alltag digital zu meistern. Die Abstimmung per SMS ist kostenlos.

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Die Willi-Fährmann-Gesamtschule Xanten hat sich an diesem Wettbewerb als einzige Xantener Schule beteiligt und hofft auf ganz viele Stimmen, wie Volker Markus, der Vorsitzende des Fördervereins der Gesamtschule, sagte. „Leider haben auch wir als Förderverein in Corona-Zeiten nur wenige Möglichkeiten, Projekte anzustoßen und Sponsoren anzusprechen“, erklärt Markus. „Wir möchten mit der Teilnahme an dem Wettbewerb und der Aussicht auf Förderung vor allem die Schülerinnen und Schüler unterstützen, die nicht mal eben ein digitales Endgerät kaufen können. Gerade Kinder aus einkommensschwachen Familien haben es derzeit doppelt schwer.“

Die Gesamtschule stellt sich auf der Seite auch kurz vor. Ihre Digital-Strategie umschreibt sie dabei mit den Worten „Teilhabe, Vertrauen und Verantwortung“. Sie sei eine Medienschule, seit dem Schuljahr 2013/14 werde digitale Technik eingesetzt. „Mit Hilfe der digitalen Medien ermöglichen wir die Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler“, erklärt die Schule weiter. „Wir wollen allen Lernenden das digitale Arbeiten ermöglichen, vor allem auch Schülerinnen und Schülern, die nicht über eigene mobile Geräte verfügen.“ Damit solle eine optimale Vorbereitung auf eine Ausbildung oder ein Studium geboten werden. „Neben dem Ausgleich sozialer Härtefälle sollen die mobilen Endgeräte auch als Ausfallsicherung bei Reparaturen zum Einsatz kommen.“ Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie sei sichtbar geworden, dass das Lernen und die Kommunikation untereinander unabhängig vom Standort funktionieren müsse.

(wer)