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Xanten will noch attraktiver für Touristen werden

Neue Angebote geplant : Xanten will für Touristen noch attraktiver werden

Xanten ist ein beliebtes Ziel von Touristen. Jedes Jahr besuchen mehr als eine Million Menschen die Stadt. Es könnten künftig noch mehr sei: Die Stadt plant zusammen mit Partnern neue Angebote.

Xantens Bürgermeister Thomas Görtz hat angekündigt, dass die Stadt zusammen mit Partnern an neuen Angeboten für Touristen arbeitet. Dadurch könnten weitere Besucher an den Niederrhein geholt werden, sagte Görtz bei einem Gespräch mit dem CDU-Landratskandidaten Ingo Brohl am Dienstagabend am Xantener Hafen. Es gehe um ein gemeinsames Projekt der Stadt mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), dem Archäologischen Park (APX) und dem Freizeitzentrum Xanten (FZX). Um für Touristen noch attraktiver zu werden, sollten ihre jeweiligen Angebote verknüpft werden. Görtz sprach von Xantens touristischem Dreieck aus Freizeitzentrum, Archäologischem Park und der Altstadt mit dem Kurpark.

Brohl lobte die Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren. In Xanten halte man sich gern auf, sagte der Landratskandidat aus Moers. Im Kreis Wesel sehe er insgesamt noch ein großes Potenzial für den Tourismus. Mit Görtz war er sich darin einig, dass dabei die Interessen der Einwohner nicht zurückstehen sollten. „Tourismus ist ein Glück für einen Ort“, sagte Xantens Bürgermeister. „Aber wir dürfen die Bürger nicht überfordern.“

Brohl hatte am Dienstag mit seiner Familie und seinem Team die linke Kreisseite befahren, um in mehreren Städten und Gemeinden mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Xanten war seine letzte Station an diesem Tag. Dort traf er Vertreter der CDU, unter anderem Stadtverbandschef Jens Lieven und Fraktionschef Pankraz Gasseling. Brohl sagte zu, dass er sich für eine weitere Unterstützung des FZX einsetzen wolle. Es biete „immenses Potenzial“ für Xanten und die Region.

Das FZX betreibt Freizeitangebote an Nord- und Südsee. Wegen der Corona-Pandemie hatte es wochenlang geschlossen bleiben müssen. Mittlerweile dürfe das Zentrum mit Einschränkungen öffnen, zahlreiche Veranstaltungen fallen aber aus. Dadurch sind die Einnahmen des Freizeitzentrums eingebrochen. Die Gesellschafter – die Stadt, der Kreis und der Regionalverband Ruhr (RVR) – unterstützen das FZX deshalb zusätzlich mit 850.000 Euro.