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Xanten-Wardt: Stadt und FZX verteidigen Lagerhalle in Baugebiet

Bauprojekt in Wardt : Xantens Bürgermeister und FZX verteidigen Lagerhalle in Baugebiet

Daniel Ingendahl, der in Xanten Bürgermeister werden möchte, kritisierte bei einer Podiumsdiskussion die Größe des Gebäudes.

Bürgermeister Thomas Görtz hat den Bau einer Lagerhalle für das Freizeitzentrum Xanten (FZX) in Wardt gegen Kritik verteidigt. Der Bauantrag bewege sich im Rahmen des gültigen Bebauungsplans, sagte Xantens Verwaltungschef unserer Redaktion. Genauso äußerte sich FZX-Leiter Wilfried Meyer. Der Bebauungsplan sei öffentlich. „Die Maße waren bekannt.“

Görtz’ parteiinterner Herausforderer für die Bürgermeisterkandidatur der CDU, Daniel Ingendahl, hatte am Donnerstagabend auf einer Podiumsdiskussion der Christdemokraten die Lagerhalle kritisiert. Er sprach von einem riesigen Bau, der jungen Familien direkt in den Vorgarten gesetzt worden sei. Die Verwaltung hätte das verhindern, die Halle hätte an anderer Stelle errichtet werden müssen.

Das Baugebiet liegt zwischen dem Strandbad Xantener Südsee und der Straße Am Meerend in Wardt. Anfang des Jahres hatte es einen symbolischen Spatenstich mit Vertretern der Verwaltung und der Kommunalpolitik gegeben. Auf der Fläche sind Einfamilienhäuser, Doppelhaushälften und Mehrfamilienhäuser geplant. Außerdem wird dort das neue Feuerwehrgerätehaus errichtet.

„Wir brauchen die Halle“, sagte FZX-Leiter Meyer. Das Freizeitzentrum bewahre darin Boote, Liegen und weitere Utensilien für Veranstaltungen und das Strandbad auf. Im Moment wirke die Halle sehr groß. Aber wenn das Feuerwehrgerätehaus neben der Halle stehe und weitere Häuser errichtet worden seien, werde sie nicht mehr so massiv erscheinen. Zusätzlich werde sie ein Schallschutz für das Baugebiet sein, weil sie zwischen Strandbad und Wohnhäusern stehe.