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Xanten: Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bittet um Spenden per Überweisung

Haustür-Sammlung wird gestrichen : Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bittet um Spenden per Überweisung

Wegen der Corona-Pandemie verzichtet der Volksbund Kriegsgräberfürsorge auf die Haustürsammlung. Stattdessen bittet er um Spenden per Überweisung. Mit dem Geld werden deutsche Kriegsgräber gepflegt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge sammelt im November wieder Spenden für die Pflege von mehr als 800 Kriegsgräberstätten. Anders als in den Vorjahren wird er dafür in Xanten aber nicht von Haus zu Haus gehen. Die Corona-Pandemie erfordere besondere Vorsichtsmaßnahmen, teilte der Volksbund mit. Es sei wichtig, dass sich niemand in Gefahr bringe. Wegen der gestiegenen Infektionszahlen in der Region sei eine Haussammlung in diesem Jahr in Xanten „leider nicht zu verantworten“, teilte Bürgermeister Thomas Görtz mit, der zugleich Vorsitzender des Ortsverbands ist. Er bat um Spenden in Form von Überweisungen an den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Die Spendengelder kommen dem Bau von Kriegsgräberstätten, der Pflege deutscher Kriegsgräber beider Weltkriege und der Jugend- und Bildungsarbeit des Volksbundes zugute. Der Volksbund betreut im Auftrag der Bundesregierung 832 Kriegsgräberstätten in 46 Staaten mit etwa 2,8 Millionen Kriegstoten.

Schirmherr der Spendensammlung ist Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. „75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges, angesichts zahlreicher Krisen und militärischer Konflikte in der Welt ist es notwendiger denn je, daran zu erinnern, wie kostbar der Frieden ist und wie wertvoll unsere Freiheit und unsere Demokratie“, erklärte Laschet laut einer Mitteilung. Dass Frieden keine Selbstverständlichkeit sei, zeigten die mehr als 800 Kriegsgräberstätten, die der Volksbund pflege.

Bankverbindung
DE83 3604 0039 0132 5000 00
Commerzbank Essen
BIC: COBADEFXXX.
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