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Xanten verzichtet auf OGS-Beiträge im Mai und Juni

Corona-Pandemie : Stadt verzichtet auf OGS-Beiträge im Mai und Juni

Viele Eltern werden finanziell entlastet: Die Stadt Xanten erlässt einen Dringlichkeitsbeschluss zu den Betreuungsangeboten OGS und „Schule von Acht bis Eins“. Demnach verzichtet sie im Mai und Juni auf die Gebühren.

Die Stadt Xanten verzichtet im Mai und im Juni auf die Beiträge für die Betreuung an den Schulen (Offener Gaztag, OGS und 8+1). Nach Abstimmung mit der Politik werde die Verwaltung dafür eine Dringlichkeitsentscheidung erlassen, teilte Bürgermeister Thomas Görtz mit. Die Eltern sollten entlastet werden. Die Beiträge für Mai würden erstattet, und für Juni würden keine Beiträge erhoben. „Das ist eine gute Lösung für die Eltern.“ Sie würden auch noch über einen Elternbrief informiert. Dem Stadtrat muss die Dringlichkeitsentscheidung nachträglich vorgelegt werden. Eine Zustimmung gilt als sicher. In einer Video-Konferenz hätten die Vertreter der Fraktionen und die Einzelratsmitglieder, die anwesend waren, für den Verzicht auf die Beiträge ausgesprochen, sagte Görtz.

Hintergrund ist die Corona-Pandemie. Während es Wechsel- und den Distanzunterricht gibt, ist auch das Betreuungsangebot an den Schulen eingeschränkt. Die Stadt Xanten hatte deshalb schon auf die Beiträge für die Betreuung an den Schulen (OGS und 8+1) im Januar, Februar und März verzichtet, zum Teil auch ohne eine Zusage des Landes damals, die Hälfte der Ausfälle zu übernehmen. Dieses Angebot habe das Land nun gemacht und übernehme die Hälfte der Beitragsausfälle für Mai und Juni, erklärte Görtz. Für April gebe es noch keine Lösung, da sei unbefriedigend, weil das Betreuungsangebot auch in diesem Monat nicht in Anspruch genommen werden konnte. Vielleicht werde es dafür noch eine Einigung mit dem Land geben. Wichtig sei erst einmal, dass die Eltern die Beiträge für Mai erstattet bekämen und im Juni keine zahlen müssten.

(wer)