Xanten verkauft Baugrundstücke in Marienbaum und Wardt

Bauen in Xanten : Bald kann in Wardt gebaut werden

Die Stadt Xanten hat in Wardt und in Marienbaum mit der Vermarktung von Baugrundstücken begonnen. Im Inseldorf gibt es 24 Grundstücke, in Marienbaum zwei. Kosten: jeweils 140 Euro pro Quadratmeter.

Die Stadt Xanten hat mit der Vermarktung von Baugrundstücken in Wardt begonnen. Das gab Niklas Franke, Technischer Dezernent, bekannt. Das heißt: Die Stadt respektive die Mitarbeiter im zuständigen Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksmanagement haben als ersten Schritt die lange Liste der Interessenten abgearbeitet und bei den mehr als 200 Bauwilligen nachgefragt, ob sie noch Interesse an einem Grundstück haben. Manche davon haben sich immerhin schon vier Jahren auf die Liste setzen lassen. Damals wurde bekannt, dass dort, wo früher das Nibelungenbad stand, ein neues Baugebiet entstehen soll. Wer noch nicht auf der Liste steht, aber in Wardt bauen möchte, der kann sich bis zum 9. Dezember bei der Stadt Xanten bewerben. Die Unterlagen sind auf www.xanten.de/immobilien zu finden. Baubeginn ist voraussichtlich im Juni nach den Erschließungsarbeiten.

Zuvor wird das weiße Haus am Ortseingang, das schon lange nicht mehr bewohnt ist und für das neue Baugebiet weichen muss, abgerissen. Die Stadt musste das Haus erst von der Gesellschaft Freizeitzentrum (FZX) kaufen. In den nächsten Tagen finden letzte Abstimmungsgespräche mit dem Kommunalen Wasserwerk wegen der Wasseranschlüsse statt.

Was auch definitiv feststeht, ist die Anzahl der Grundstücke und Art der Häuser, die einmal im neuen Baugebiet stehen werden: Es wird 24 Grundstücke zwischen 211 und 420 Quadratmetern geben, zwölf sind für eine Bebauung mit Doppelhaushälften vorgesehen, zwölf für freistehende Einfamilienhäuser. Preis je Quadratmeter Grundstück: 140 Euro. Außerdem wird es zwei Baugrundstücke geben, die mit Zweigeschosswohnungen bebaut werden. Derzeit können Gebote im Fachbereich Wirtschaftsförderung und Grundstücksmanagement abgegeben werden. An einem Stichtag werden sie ausgewertet, das Höchstgebot wird allen Bietern mitgeteilt, die sich dann nochmal überlegen können, ob sie vielleicht noch ein höheres Gebot abgeben wollen. Fest steht auch, dass es dabei bleibt, dass die Stadt für den angedachten Tante-Emma-Laden „Inselbrot“ ein Grundstück frei hält, direkt am Meerend.

Der Planungsauftrag für das Feuerwehrhaus, das der plötzlich verstorbene Xantener Architekt Thomas Frücht entworfen hatte, ist noch immer in europaweiter Ausschreibung. Dezernent Niklas Franke geht davon aus, dass Mitte 2019 ein Planer gefunden ist.

Übrigens: Nicht nur in Wardt kann bald gebaut werden. Auch für die beiden Baugrundstücke (Einfamilienhäuser) auf dem ehemaligen Spielplatz an der Birgittenstraße in Marienbaum wurden die entsprechenden Vermarktungsunterlagen an insgesamt 28 Interessenten verschickt. Die Grundstücke dort werden ebenfalls zu einem Kaufpreis in Höhe von 140 Euro pro Quadratmeter angeboten. Die Bebauung der beiden Grundstücke kann, so die Stadt Xanten in einer Mitteilung, zeitnah erfolgen.

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