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Xanten: Umbau von St.-Elisabeth-Haus beendet

St.-Elisabeth-Haus in Xanten : Umbau von Pflegeheim beendet

Das St.-Elisabeth-Haus in Xanten verfügt nun über mehr Einzelzimmer.

Das St.-Elisabeth-Haus in Xanten ist in den vergangenen drei Jahren für 5,4 Millionen Euro umgebaut und renoviert worden. Dadurch habe das Seniorenzentrum in der Innenstadt an Licht, Raum und Komfort gewonnen, erklärte Leiterin Sabine Graefenstein-Pontkees. „Das Ergebnis begeistert Bewohner und Mitarbeiter.“

Das St.-Elisabeth-Haus gehört zum Katholischen Alten- und Pflegehilfe-Netzwerk am Niederrhein (KAN). 64 Senioren können im Pflegezentrum wohnen. Außerdem bietet es zwölf Tagespflege-Plätze. Mit den Bauarbeiten war im Januar 2017 begonnen worden. Hintergrund war das neue Wohn- und Teilhabegesetz (WTG) in NRW, das Anforderungen an Pflegeheime stellt, unter anderem zur Anzahl der Doppel- und Einzelzimmer. Das St.-Elisabeth-Haus hatte vor dem Umbau 18 Doppelzimmer. Nun sind es vier. Außerdem gibt es nun 56 Einzelzimmer (vorher 28). Im ausgebauten Dachgeschoss sind allein acht neu geschaffen worden.

 Ottmar Ricken, Sabine Graefenstein-Pontkees und Alexander Noack (v.l.) freuen sich über den gelungenen Umbau des St.-Elisabeth-Hauses.
Ottmar Ricken, Sabine Graefenstein-Pontkees und Alexander Noack (v.l.) freuen sich über den gelungenen Umbau des St.-Elisabeth-Hauses. Foto: KAN/Thomas Momsen

Die Einzelzimmer böten den Bewohnern auf 30 Quadratmetern reichlich Privatsphäre, sagt Graefenstein-Pontkees. In den fünf Wohngruppen bildeten gemütliche Wohnküchen den Mittelpunkt des täglichen Miteinanders. Zusätzlich seien Verbindungsgänge auf den Baukörper gesetzt worden, damit auf jeder Etage natürliches Licht ins Haus fälle. Auch energetisch habe das Seniorenzentrum einen Sprung in die Zukunft gemacht: In bis zu 100 Metern Tiefe lägen Erdsonden, darüber ließen sich die Räume im Sommer umweltschonend kühlen. Geschäftsführer Ottmar Ricken und Prokurist Alexander Noack sprachen von einem beeindruckenden Ergebnis und lobten die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung.