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Xanten: Stadt dankt Landjugend für Nachbarschaftshilfe

Einkaufsdienst in der Corona-Krise : Stadt dankt Landjugend für Nachbarschaftshilfe

Als die Corona-Pandemie begann, startete die Landjugend Lüttingen eine Nachbarschaftshilfe, ging für andere Menschen einkaufen und übernahm Lieferdienste für die Xantener Tafel. Diesen Einsatz würdigt die Stadt.

In den vergangenen Wochen war die Landjugend Lüttingen mehr als 50 Mal unterwegs, um während der Corona-Krise für andere Menschen einkaufen zu gehen oder um bedürftigen Bürgern Lebensmittel nach Hause zu bringen. Die Stadt Xanten bedankte sich bei den jungen Menschen für dieses Engagement. „In Zeiten von Corona merken wir in Xanten den gemeinschaftlichen Zusammenhalt wieder einmal mehr, was mich sehr stolz macht“, sagte Bürgermeister Thomas Görtz. „Die Nachbarschaftshilfe ist eine tolle Aktion, die zeigt, dass wir in solch einer Zeit zueinander stehen und uns gegenseitig unterstützen.“

Die Lüttinger Landjugend hatte zu Beginn der Corona-Krise die Aktion Nachbarschaftshilfe gestartet. Die Mitglieder gingen für Menschen einkaufen, wenn diese ihr Haus oder ihre Wohnung wegen der Pandemie nicht verlassen konnten. Außerdem unterstützte die Landjugend den Lieferdienst der Xantener Tafel und brachte Lebensmittel zu bedürftigen Menschen, die im Moment nicht selbst zur Ausgabestelle in die Boxtelstrasse kommen können. Das machen die Lüttinger ehrenamtlich.

Um ihnen bei dieser Arbeit zu helfen, stellte die Stadt und das Energieunternehmen Innogy der Landjugend bis Ende Mai eines der Elektro-Autos kostenlos zur Verfügung, das sonst für das Carsharing in Xanten genutzt wird. Innogy-Kommunalbetreuer Dirk Krämer lobte das Engagement der Lüttinger als „tolle Aktion“. Die Landjugend bedankte sich bei der Firma und der Stadt für die Hilfe mit dem Elektro-Auto.