Kreis Wesel führt Messungen durch Schwachstellen im Mobilfunk melden

Xanten · In den nächsten Monaten führt der Kreis Wesel gezielte Messungen durch, um festzustellen, wo das Mobilfunknetz eingeschränkt ist oder überhaupt nicht funktioniert. Auch Privatleute können aktiv werden.

Besonders in ländlichen Regionen hinkt der Mobilfunkt-Ausbau mit 5G-Antennen hinterher.

Besonders in ländlichen Regionen hinkt der Mobilfunkt-Ausbau mit 5G-Antennen hinterher.

Foto: dpa/Soeren Stache

Auch Bürgerinnen und Bürger können zu einer besseren Mobilfunkabdeckung im Kreis Wesel beitragen. Dazu können Privatpersonen Mobilfunkschwachstellen per Online-Formular melden.

Denn der Mobilfunk ist ein wesentlicher Bestandteil unseres täglichen Lebens geworden. Die Voraussetzung für die Nutzung des Service bildet ein gut ausgebautes Mobilfunknetz. Um dem stetig steigenden Bedarf an Datenraten durch die Nutzung mobiler Endgeräte und dem technologischen Fortschritt gerecht zu werden, erweitern die Mobilfunknetzbetreiber kontinuierlich ihr Netz und aktualisieren ihre Technik. Trotz dieser Ausbauaktivitäten gibt es noch immer Regionen, in denen die Nutzung des Mobilfunknetzes eingeschränkt ist oder überhaupt nicht funktioniert.

Um diese Schwachstellen der Mobilfunknetze genauer zu identifizieren und eine Grundlage für die Errichtung zusätzlicher Funkmasten zu erhalten, führt der Kreis Wesel in den kommenden Monaten gezielte Mobilfunkmessungen durch. Die Messungen konzentrieren sich auf die unterversorgten Bereiche. Die Routenplanung für die Messungen erfolgt durch die Mobilfunkkoordination des Kreises, die durch die TÜV Rheinland Consulting GmbH gestellt wird.

Basis der Planungen sind zum einen die Netzkarten der Bundesnetzagentur. Aus ihnen geht hervor, wo noch unterversorgte Gebiete laut Darstellung der Mobilfunknetzbetreiber bestehen. Zum anderen sollen auch die persönlichen Erfahrungen von Bürgerinnen und Bürgern einfließen. Dazu werden die Kommunen und die Bevölkerung aufgerufen, ihre erkannten Schwachstellen oder Lücken im Mobilfunknetz zu benennen. Diese Meldungen fließen ebenfalls in die Planung der Messrouten ein.

Die Meldung der Mobilfunk-Schwachstellen kann bis zum 6. April über ein Formular auf der Internetseite des Kreises erfolgen. Dieses erreichen Interessierte unter https://beteiligung.nrw.de/portal/kw/beteiligung/themen/1005919

(RP)
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