Xanten: Priester aus Afrika ist für die Propsteigemeinde im Gespräch

Nachfolger für Pater Jeremias : Xanten soll Priester aus Afrika bekommen

Nach dem Weggang von Pater Jeremias aus Xanten ist eine Priesterstelle in der Propsteigemeinde offen. Aber die Personalgespräche laufen.

In der Katholischen Propsteigemeinde St. Viktor in Xanten sollen bald wieder drei Priester arbeiten. Im Laufe des Jahres werde wahrscheinlich ein Mitglied der Weltkirche in die Domstadt kommen, sagte Kaplan Christoph Potowski am Montagabend beim Neujahrsempfang der Kirchengemeinde. Es handle sich um einen Priester aus dem afrikanischen Raum. Er sei schon mehrfach in Deutschland gewesen und spreche gut Deutsch. Das Bistum Münster bestätigte auf Anfrage, dass es Personalgespräche gebe.

Die Propsteigemeinde hatte 2019 zwei Seelsorger verloren: Propst Klaus Wittke gab aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zum 31. Oktober ab und wurde geistlicher Rektor der Akademie Klausenhof. Pater Jeremias Kehren beendete seinen Dienst als Seelsorger in der katholischen Kirche, weil er sich in einen anderen Menschen verliebt hatte. Wittkes Nachfolger steht fest: Stefan Notz, Pfarrer der Gemeinde St. Willibrord in Kleve, tritt am 15. März sein neues Amt in Xanten an. Der Nachfolger für Pater Jeremias könnte in der zweiten Jahreshälfte kommen.

Kaplan Potowski ist im Moment Verwalter der Pfarrei. Im Namen des Kirchenvorstands dankte Theo Lemken ihm dafür, „dass Du in dieser Situation die Verantwortung übernommen hast“. Potowski übergebe dem neuen Propst „ein gut aufgestelltes Haus“. „Wir können froh sein, dass wir Dich haben“, lobte Lemken weiter. Zum Seelsorgerteam gehören außerdem Pastoralreferentin Christiane Flüchter, Pastoralreferent Matthias Heinrich, die emeritierten Pfarrer Wolfgang Derix, Edgar Fritsch und Heinrich Seegers, die Diakone Werner Brammen und Arnold Dormann sowie Schwester Maria Bernadette.