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Xanten plant Nachverdichtung

Stadt möchte zwei kleine Neubaugebiete realisieren : Xanten plant Nachverdichtung

Zwischen bestehender Wohnbebauung sollen Baugrundstücke erschlossen werden. Die eine Fläche liegt an der Straße Am Waymannshof, die andere an der Mittelstraße in Wardt. Es geht um das Gelände, auf dem das alte Feuerwehrgerätehaus steht.

Die Stadt Xanten will über eine Nachverdichtung neue Baugrundstücke erschließen. Dabei geht es um zwei Flächen innerhalb schon bestehender Wohnbebauung. In beiden Fällen muss dafür der jeweilige Bebauungsplan geändert werden. Die erforderlichen Aufstellungsbeschlüsse hatte der Planungsausschuss Ende November gefasst. Dadurch wurden die Bauleitplanverfahren eingeleitet. Dazu gehört auch eine Beteiligung der Öffentlichkeit.

Die eine Fläche liegt an der Straße Am Waymannshof. Da sie sich in Privatbesitz befindet, hatte der Hauptausschuss schon im Mai den Erwerb beschlossen. Im bisherigen Bebauungsplan handelte es sich um eine „nicht überbaubare Grundstücksfläche“. Es soll zu einem allgemeinen Wohngebiet entwickelt werden. Angedacht sind maximal zweigeschossige Doppelhaushälften mit geneigten Dächern, wie die Verwaltung in den Unterlagen für den Planungsausschuss erklärte. Insgesamt geht es um vier Wohneinheiten.

In der Sitzung äußerten Anwohner Bedenken, da für die Erschließung der Grundstücke die Straße Am Waymannshof verbreitert werden soll. Sie befürchten dadurch eine Zunahme des Verkehrs. Solche Fragen würden im Bauleitplanverfahren geklärt, die Öffentlichkeit werde daran beteiligt, versicherte Xantens Technischer Dezernent Niklas Franke. Der Planungsausschuss legte fest, dass es eine Bürgerversammlung geben soll.

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Die zweite Fläche liegt an der Mittelstraße in Wardt. Es handelt sich um das Gelände, auf dem das alte Feuerwehrgerätehaus steht. Es wird nicht mehr benötigt, wenn die Einsatzkräfte das neue Gebäude am Dorfeingang bezogen haben. Im Bebauungsplan war es bisher eine „Fläche für den Gemeinbedarf“ und eine „nicht überbaubare Grundstücksfläche“. Nach der Änderung ist die Ausweisung als Dorfgebiet zur Errichtung von eingeschossigen Gebäuden in offener Bauweise geplant. Die Öffentlichkeit soll durch die zweiwöchige Auslegung der Planunterlagen beteiligt werden.

(wer)