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Xanten: Linke lehnt Pläne für Beeksches Feld ab

„Nicht sinnvoll“ : Xantens Linke lehnt Pläne für Beeksches Feld ab

Unter dem Namen Beeksches Feld plant die Stadt Xanten ein neues Wohnviertel für mehrere Hundert Menschen. Aus Sicht der Linken spricht aber die Hochwassergefahr gegen eine Bebauung des Geländes.

Die Linke in Xanten kritisiert die Pläne der Stadt Xanten für das neue Wohnquartier Beek­sches Feld als „nicht sinnvoll“. „Zum einen liegt dieses zur Bebauung vorgesehene Gebiet in einer Senke, und angesichts der Klimaentwicklung muss daher die Gefahr von Überflutungen dieses Gebietes noch einmal völlig neu eingeschätzt werden“, erklärte die Stadtverordnete Christina Appel. „Zum anderen ist es sinnvoller, Nachverdichtungen im innerstädtischen Bereich vorzunehmen und auf die weitere Versiegelung größerer Flächen zu verzichten.“ Die Linke trete für Geschosswohnungsbau in Xanten ein, dieser können aber ohne die Versiegelung der knapp drei Hektar großen Fläche erfolgen. „Wir müssen die dort vorhandene landwirtschaftlich genutzte Fläche endlich auch als wichtig begreifen. Wer ökologischen und regionalen Anbau wünscht, kann nicht gleichzeitig immer mehr Ackerflächen abschaffen.“

Die Stadt Xanten plant mit dem Beekschen Feld ein neues Wohnviertel für mehrere Hundert Menschen. Es soll auf einer etwa drei Hektar großen Fläche an der Bundesstraße 57 und der Landstraße 480 entstehen. Ein erstes Konzept wurde Ende August vorgestellt. Das Gelände liegt einige Meter tiefer als die B57. Deshalb wird das Risiko gesehen, dass sich bei Starkregen das Wasser dort sammelt.

(wer)