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Xanten Labormobil untersucht Brunnenwasser

VSR-Gewässerschutz : Labormobil untersucht Brunnenwasser in Xanten

Mitglieder des VSR-Gewässerschutzes kommen zum Marktplatz in Xanten. Bürger können ihnen Proben ihres Brunnenwassers bringen. Vor Ort wird der Anteil von Nitrat, Säure und Salz ermittelt.

Die gemeinnützige Organisation VSR-Gewässerschutz bietet am Dienstag, 8. September, in Xanten eine Untersuchung des Brunnenwassers an. Zwischen 9 und 11 Uhr können Bürger dafür eine Wasserprobe an einem Labormobil auf dem Marktplatz abgeben. Diese wird auf den Nitrat-, Säure und Salzgehalt untersucht. Das wird vor Ort gemacht. Bürger können die Ergebnisse am Ende der Aktion am Labormobil abholen. Für eine Untersuchung wird eine Gebühr von zwölf Euro erhoben. Gegen weitere Kostenbeteiligungen werden weitere Untersuchungen auf Parameter wie Eisen, Phosphat oder Bakterien angeboten. „Wichtig ist, dass geklärt wird, ob das eigene Brunnenwasser ohne Gesundheitsgefahren für die Kinder zum Planschen oder gar zum Trinken geeignet ist“, sagt Susanne Bareiß-Gülzow, Vorsitzende im VSR-Gewässerschutz.

Mit den Ergebnissen würden die Brunnenbesitzer nicht allein gelassen, versichert VSR-Gewässerschutz. Die Organisation berate sie und erkläre anhand der Messergebnisse, wofür das Brunnenwasser geeignet sei. Außerdem beantworte der Diplom-Physiker Harald Gülzow jeden Freitag zwischen 10 und 13 Uhr Fragen, Tel. 02831 9763342. Er sei Fachmann zum Thema Brunnenwasserqualität. VSR-Gewässerschutz empfiehlt, dass für die Entnahme der Wasserprobe und für den Transport Mineralwasserflaschen genutzt werden, damit die Ergebnisse auch aussagekräftig seien. „Besonders geeignet sind dabei bis zum Rand gefüllte 0,5-Liter-Flaschen aus Kunststoff.“

Der VSR-Gewässerschutz engagiert sich nach eigenen Angaben seit 39 Jahren für den Schutz des Grund- und Oberflächenwassers vor Verunreinigungen. Die Organisation entstand als Zusammenschluss verschiedener Bürgerinitiativen, damals noch unter dem Namen „Verein zum Schutz des Rheins und seiner Nebenflüsse“. Dem VSR-Gewässerschutz sei es wichtig, dass die Menschen über Belastungen des Grundwassers informiert würden. Deshalb würden Messergebnisse in Karten zusammengefasst, um Belastungsschwerpunkte erkennbar zu machen.