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Xanten: Klimaschutz-Sieger von Westenergie gehen noch in die Kita

Umweltpreis von Westenergie : Klimaschutz-Sieger in Xanten gehen noch in die Kita

Der St.-Martin-Kindergarten in Vynen hat mit seinem naturnahen Außengelände den Umweltpreis von Westenergie gewonnen. Der Verein Inselbrot Wardt und die Viktorgrundschule holten Platz zwei und drei.

Die Stadt Xanten und das Energieunternehmen Westenergie haben drei Projekte mit dem Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Gewinner ist der Katholische Kindergarten St. Martin in Vynen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Viktorgrundschule und der Verein Inselbrot Wardt. Die Initiativen teilen sich ein Preisgeld von 2500 Euro.

Der Kindergarten in Vynen hat mit seinem Projekt „Naturnahes Außengelände“ die Jury überzeugt und sich damit als Erstplatzierter beim Klimaschutzpreis von Westenergie ein Preisgeld von 1250 Euro gesichert. Das Außengeländes wurde nach dem Bildungskonzept „Naturleben“ angelegt. Eines der Konzeptziele ist, den Kindern eine emotionale Beziehung zur Natur zu vermitteln und Umweltthemen in den Alltag zu integrieren. „Klimaschutz fängt schon in der Kita an. Wir können mit den Kindern unseren Beitrag leisten, indem wir vielfältige Themen bearbeiten wie Klima und Bäume oder Klima und Gartengemüse“, erläutert Kita-Leiterin Annette Breuer.

Den zweiten Platz und damit 750 Euro erhielt der Verein Inselbrot Wardt, der in Zusammenarbeit mit dem Freizeitzentrum Xanten den Kneipp-Standort „Ernährung“ an der Xantener Südsee gestaltet. Auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern befindet sich eine Streuobstwiese und Parzellen, die zum Gemüse-Anbau gemietet werden können. Laufende Projekte sind: Das Anlegen eines Blühstreifens für Insekten, Aufstellen von Nistkästen, Installation von Bewässerungssystemen und einer Kompostanlage.

Den dritten Platz und damit 500 Euro erhielt die Viktorgrundschule. Die Klasse 2a mit Lehrerin Marie-Christin Ullenboom-Duscha kümmerte sich um den Bau von Insektenhotels, legte eine Blumenwiese an und montierte zwölf Nist- und drei Fledermauskästen. Zudem bastelten die Kinder aus Milchverpackungen neue Pflanzgefäße und setzten Sonnenblumen-Samen ein. „Ebenso fördert die Schule die Umweltbildung der Kinder bei Themen wie Müllsortierung oder Rohstoffschonung“, so die Bewertung.

„Die vielen kreativen Ideen rund um den Schutz von Klima und Umwelt in unserer Stadt beeindrucken uns immer wieder. Ich halte es für besonders wichtig, Kinder frühzeitig und spielerisch an den Klima- und Umweltschutz heranzuführen,“ sagte Bürgermeister Thomas Görtz. Kommunalmanager Dirk Krämer bei Westenergie betonte: „Die eingereichten Projekte sind ein Ansporn für uns, das Bewusstsein für Klima- und Umweltschutz weiterhin zu fördern.“ Seit 1995 macht der Westenergie-Klimaschutzpreis gute Ideen und vorbildliche Aktionen aus dem Umfeld für die Öffentlichkeit sichtbar. Insgesamt erhielten bereits mehr als 7000 Projekte die Auszeichnung.

(beaw)