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Xanten: Kein weiteres Neubaugebiet für Birten

Absage vom Regionalverband Ruhr : Kein weiteres Neubaugebiet für Birten

Eine Ausweitung des Wohngebietes Wintjeskat ist für die nächsten Jahre vom Tisch. Die CDU in Xanten-Birten hatte es beantragt, doch der Regionalverband Ruhr (RVR) als übergeordnete Behörde lehnt dies ab.

(pek) Weitere 24 Wohnhäuser würden nicht dem Eigenbedarf der ortsansässigen Bevölkerung entsprechen, begründeten die Essener Regionalplaner ihre Entscheidung. Das beantragte Neubaugebiet habe eine Randlage. „Damit sind uns leider die Hände gebunden“, bedauerte der Technische Dezernent Niklas Franke im Bezirksausschuss Birten.

Ortsverbandsvorsitzender Thomas Janßen hatte eine Ausweitung angestoßen. In nahezu allen Ortsteilen habe man Baugrundstücke zur Verfügung gestellt, argumentierte er. Darum sollten nach Ansicht der CDU auch die Bauabschnitte zwei und drei von Wintjeskat fortgeführt werden. Die Fläche ist 1,8 Hektar groß und im Flächennutzungsplan für die landwirtschaftliche Nutzung ausgewiesen. Eine Nutzung für den Wohnungsneubau hätte eine Änderung des Flächennutzungsplans erforderlich gemacht.

Der erste Bauabschnitt Wintjeskat umfasste 20 Familienhäuser. Die Stadt konnte sie 2015 auf der rund 5,5 Hektar großen Fläche zwischen Bahndamm, Gewerbegebiet und der Straße „Zur Wassermühle“ schnell vermarkten. Einige Käufer kamen aus Xanten, der überwiegende Teil der Häuslebauer ist allerdings zugezogen, stammt vom gesamten Niederrhein und sogar dem westlichen Ruhrgebiet. Damals hatte Franke schon gewarnt: „Dass die Baugrundstücke zum Teil an Auswärtige verkauft wurden, ist für die Ortschaft vielleicht wünschenswert, entspricht aber nicht dem Willen der Regionalplanung.“