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Xanten: Fast fertig fürs 20. Oktoberfest

Xanten : Fast fertig fürs 20. Fest

Die Xantener Jubiläums-Wiesn beginnt am Mittwoch, 3. Oktober, 12 Uhr. Zur Eröffnung gibt es nicht nur 1000 Liter Bier für fünf Euro pro Maß, sondern auch ein Geburtstagsständchen von Brings. Der Eintritt ist frei.

Eigentlich müsste Wilfried Meyer entspannt sein. Schließlich ist es die 20. Wiesn, die er als Leiter des Freizeitzentrums Xanten (FZX) im Festzelt in Wardt veranstaltet. Doch die Tatsache, dass es sich eben um das 20. Oktoberfest handelt und dass die Zeltbauer aus München im zeitlichen Verzug sind, machen ihn leicht nervös. „Wir haben nur noch fünf Tage und bräuchten eigentlich ein bis zwei mehr“, sagt Meyer am Freitag beim Rundgang für die Presse im Festzelt. Er atmet tief durch. „Irgendwie kriegen wir das schon hin.“

Eröffnung des 20. Xantener Oktoberfestes ist am Mittwoch, 3. Oktober, um Punkt 12 Uhr. Dann wird der Verwaltungsratsvorsitzende des FZX, Karl Borkes, das Fass anschlagen. Der Eintritt ist frei. Die ersten 1000 Liter Bier gehen für fünf Euro pro Liter raus. Danach kostet die Maß 11,10 Euro. „Damit sind wir immer noch 40 Cent günstiger als München“, sagt Meyer und ergänzt: „Der Erlös dieser Aktion wird gespendet, er geht an eine gemeinnützige Organisation.“ Zudem sind – wie in den beiden Jahren zuvor – alle Menschen eingeladen. Meyer spricht von der „inklusiven Veranstaltung“, die sich bewährt habe. „Es ist einfach schön zu sehen, wie die Menschen hier feiern.“ Aber Meyer wäre nicht Meyer, wenn er zum runden Geburtstag nicht noch einen drauf setzen würde. So hat er für Mittwochnachmittag die Kölner Band Brings verpflichtet. „Sie wird ein Geburtstagsständchen auf der Bühne spielen.“

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Ein paar Zahlen und Fakten zum 20. Oktoberfest vom 3. bis zum 28. Oktober: Die Bühne ist sechs mal sechs Meter groß. Jeden Freitag, Samstag und Sonntag spielt dort die Band der ersten Stunde, die Oberbayern-Band, Songs wie „I will hoam nach Fürstenfeld“, „Sierra Madre“ und „Jonny Däpp“. Der Wiesn-Hit 2018 ist „Cordula Grün“. Das Zelt ist im Vergleich zum Vorjahr noch einmal fünf Meter länger geworden und somit nun 90 Meter lang und 40 Meter breit. Darin Platz finden fast 4700 Gäste, aufgeteilt in vier Sitzplatzkategorien. Genauer: 2538 Classic-Plätze, 1134 Classic-Plus-Plätze, 768 VIP-Plätze und 189 VIP-Plus-Plätze. „Letztere, also die Sitzplätze in der FZX-Hausbox, sind im vergangenen Jahr so gut angekommen, dass wir davon eigentlich doppelt bis dreifach so viele anbieten können“, sagt Meyer. Kein Wunder, hat man von dort den besten Blick auf die Bühne und auch noch eine Rückenlehne. Bei den anderen Sitzgelegenheiten handelt es sich um Bierzeltgarnituren. „Sie kommen aus München, sind verstärkt und halten mehr aus. Seitdem wir mit dem Zeltbauer zusammenarbeiten, gibt es deutlich weniger Bankbrüche“, sagt Meyer. Das Bier kommt übrigens von der Firma Löwenbräu und wird in zwei Tanks, die 24.000 Liter fassen können, gelagert. Wie viele Tanks insgesamt verbraucht werden, wollen die Verantwortlichen nicht sagen. „Aber es sind einige“, sagt Inbev-Verkaufsleiter Stefan Haag. Fest steht aber: Das Bier wird in den Tanks auf zwei Grad Celsius gekühlt und soll mit vier Grad Celsius ins Glas laufen. Ausbringen werden es 99 Servicekräfte, diese werden wiederum von 50 Foodrunnern unterstützt.