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Xanten: Erste Tablets für Schulen eingetroffen

Unterricht auf Distanz : Erste Tablets für Xantener Schulen eingetroffen

Die Schulen sollen besser mit mobilen Endgeräten ausgestattet werden, damit möglichst alle Schüler auch am Unterricht auf Distanz teilnehmen können. In Xanten werden die ersten Tablets für den Unterricht vorbereitet.

Lehrern und Schülern in Xanten sollen bald die ersten Tablets zur Verfügung stehen, die die Stadt mit Hilfe des Sofort-Ausstattungsprogramms finanziert. Ein großer Teil der bestellten Geräte sei eingetroffen und werde für den Einsatz in den Schulen vorbereitet, erklärte Sandra Bree, Leiterin des Fachbereichs Bildung in der Xantener Stadtverwaltung. Dafür installiere eine Fachfirma die erforderlichen Apps für den Unterricht und richte die Geräte ein, bevor sie ausgegeben würden. Insgesamt gehe es um mehrere Hundert Tablets.

Der Bund und das Land NRW geben den Schulträgern Geld für die Anschaffung von mobilen Endgeräten für Lehrer und Schüler. Sie reagieren damit auch auf die Erfahrungen im ersten Lockdown während der Corona-Pandemie, als die Schulen schlossen und zum Unterricht auf Distanz übergingen. Dabei wurde festgestellt, dass nicht alle Mädchen und Jungen über geeignete Geräte für Homeschooling verfügen. Deshalb sollen Tablets angeschafft und im Fall eines Lockdowns oder im Fall einer Quarantäne an Kinder aus ärmeren Familien ausgeliehen werden, damit sie die gleichen Bildungschancen haben wie ihre Mitschüler.

Dafür wurde der Bedarf an den Schulen der Stadt Xanten abgefragt, erklärte Bree. Das Ergebnis fiel für die Gesamtschule, das Gymnasium und die beiden Grundschulen unterschiedlich aus. Sobald die Geräte eingerichtet sind, werden sie den Schülern bei Bedarf als kostenlose Leihgabe zur Verfügung gestellt, bleiben aber im Eigentum des Schulträgers.

Die Leihverträge dafür sind vorbereitet. Hinzu kommen noch Endgeräte für die Lehrer: Tablets in den meisten Fällen oder sogenannte Convertibles für die Lehrkräfte am Stiftsgymnasium. Ein Convertible ist ein Notebook, das auch als Tablet benutzt werden kann. Pro Gerät sollen grundsätzlich nicht mehr als die seitens des Fördergebers vorgesehenen 500 Euro ausgeben werden.

(wer)