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Xanten: Eine Suchmaschine fürs Siegfriedmuseum

Inventur mit neuem Computerprogramm : Eine Suchmaschine fürs Museum

Das Siegfriedmuseum in Xanten nutzt ein neues Computerprogramm, das alle – auch im Depot befindliche – Exponate erfasst. Museumsleiterin Anke Lytwinn ist bei der Inventur auf „verborgene Schätze“ gestoßen.

Das Siegfriedmuseum Xanten ist wieder täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Wegen der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen sind Führungen, Vorträge und andere Veranstaltungen derzeit nicht möglich. Die Dauerausstellung kann aber auf eigene Faust besucht werden. Im Mai ist der Eintritt frei.

Zusätzlich präsentiert Museumsleiterin Anke Lyttwin „verborgene Schätze aus dem Depot“ in sogenannten Kabinettsausstellungen. Sie sei auf diese Exponate gestoßen, als sie die vergangenen Wochen für eine Inventur genutzt und alles mit einem Computerprogramm systematisch erfasst habe. „Das musste alles eingegeben werden.“ Lyttwin spricht von einer Datenbank, die wie eine Suchmaschine funktioniere. Sie gebe zum Beispiel ein Stichwort wie Kriemhild ein und bekomme alles aufgelistet, was sich im Museum dazu befindet – und vor allem: wo es sich befindet. Denn grundsätzlich wisse sie, welche Exponate das Museum habe. Aber ein Teil stehe im Depot, sei aus Platzgründen nicht in der Dauerausstellung, und der Computer kenne den Standort. Das eine oder andere wird demnächst in einer eigenen kleinen Ausstellung zu sehen sein.

(wer)